Revanche in Portugal?

Ford macht sich neue Hoffnung

Auch in Zypern konnte Ford Sebastien Loeb nicht stoppen. Hoffnung für die restliche Saison bezieht man jetzt aus den gefahrenen Zeiten auf den Schotterpisten.

<strong>NEUE HOFFNUNG:</strong> Auf Schotter wollen die Ford-Finnen ihrem Rivalen Loeb nahe kommen

Trotz ausgedehnter Tests im Vorfeld der Rallye Zypern blieben Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala vor allem am ersten Tag blass. Sebastien Loeb konnte sich einen entscheidenden Vorsprung herausfahren, den er auf den beiden folgenden Etappen verteidigen konnte und ihn schlussendlich zum 50. Sieg seiner Karriere führte.

 

„Meine Chance auf den Sieg habe ich am Freitagmorgen vergeben, als ich einfach nicht gut genug gefahren bin“, gab sich Hirvonen selbstkritisch und schöpft neue Hoffnung für die restliche Saison aus den Ergebnissen, die er auf den nachfolgenden Etappen erzielen konnten. „Als wir von Samstag an auf Schotter fuhren, war ich konstant schneller als er. Das gibt mir großes Selbstvertrauen für die nächsten sieben Runden der WM, die allesamt auf losem Untergrund ausgetragen werden.“

 

Jari-Matti Latvala lag am Samstagmorgen nur 3,4 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Hirvonen. Auf der zweiten Prüfung des Tages rutschte er nach einem kleinen Fahrfehler jedoch in einen Graben und blieb stecken. Erst nach rund einem Kilometer Fußmarsch fand der 23-jährige Finne genügend Zuschauer, die ihm helfen konnten, seinen Ford Focus aus der misslichen Lage zu befreien. „Mit meiner Vorstellung insgesamt bin ich sehr zufrieden – umso mehr ärgert mich dieser Fehler“, gab Latvala im Ziel zu. „Es war meine Premiere hier auf Zypern, und die Prüfungen waren anspruchsvoller, als ich es erwartet hatte. Ich habe dieses Mal eine wichtige Lektion gelernt. Bei den bevorstehenden Rallyes auf meinem Lieblingsbelag möchte ich bessere Ergebnisse erzielen.“ 

 

 

 SCHÖNE AUSSICHTEN: 
 Galerie Rallye Zypern

Malcolm Wilson ist überzeugt, dass es ab sofort nicht mehr so einfach für Weltmeister Loeb werden wird: „Ich beglückwünsche Sébastien Loeb zu seinem 50. Sieg auf WM-Niveau – aber die Leistungen von Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala bringen mich zu der Überzeugung, dass der nächste Meilenstein für ihn nicht so bald kommen wird. Mikko lieferte erneut eine fantastische Vorstellung ab. Jari-Mattis Problem gestern war enttäuschend, aber er zeigte ein eindrucksvolles Comeback und sicherte mit konkurrenzfähigen Zeiten wichtige Punkte für das Team.“

 

Die Bilder der Rallye Zypern 2009...

 

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