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Folgt die Fordsetzung?

Spätestens nach seinem Sieg bei der Rallye Frankreich am vergangenen Wochenende ? seinem ersten auf Asphalt ? zählt Markko Märtin auch in Spanien zu den Favoriten.

<strong>Jubel auch in Spanien?</strong> - Markko Märtin freut sich auf den WM-Lauf

"Unser Auto ist überall konkurrenzfähig, aber der Sieg in Korsika hat mich in meiner Ansicht bestätigt, dass der Focus auf Asphalt das schnellste Rallyefahrzeug ist", stellte Märtin klar. "Es gibt nicht viele Unterschiede zwischen Spanien und Korsika, die Prüfungen in Katalonien sind aber schöner und flüssiger."

 

Besonderes Augenmerk sollten die Konkurrenten aber auch auf Francois Duval richten: Gemeinsam mit seinem Teamkollegen stritt sich der Belgier auf Korsika lange Zeit um Platz eins, bis ein Motorschaden zu Beginn der dritten Etappe seinen Vorwärtsdrang stoppte. Quasi als Wiedergutmachung für diese herbe Enttäuschung peilt der 23-Jährige bei der Rallye Spanien mindestens einen Podestplatz an.

 

"Beim Cutten wird wieder viel Schotter auf die Strecke geworfen. Das macht die Bedingungen, vor allem beim zweiten Durchgang, nicht gerade einfach", erklärt Duval. "Dieses Jahr wird es noch schwieriger, denn wir befahren viele Prüfungen nicht nur zweimal pro Tag, sondern in entgegengesetzter Richtung auch mehrmals in der Rallye. Da muss man ganz schön aufpassen und keine Fehler machen."

 

Trotz des notwendigen Motorenwechsel, muss Duval in Spanien nicht mit einer Zeitstrafe in das Wochenende starten. Zwar testet die FIA zur Zeit eine neue Regel, wonach der Wechsel zwischen den Rallyes in Korsika und Spanien eine Strafe nach sich zieht, aber dies gilt nur für Fahrer, die den WM-Lauf auf der Mittelmeerinsel auch beendet haben.

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