WM 2014

FIA lässt Formatänderung untersuchen

Künftig könnte die Entscheidung über Sieg oder Niederlage einzig und allein auf der letzten Prüfung fallen. Eine entsprechende Formatänderung lässt die FIA untersuchen.

<strong>NEUES SYSTEM:</strong> Damit die Spannung bis zur letzten Minute erhalten bleibt, soll erste die Power-Stage über Sieg und Niederlage entscheiden

Um mehr Spannung und ein TV-freundliches Format zu erzeugen, will der WM-Promoter die endgültigen Platzierungen auf der letzten Prüfung ausfahren lassen. Der erste Fahrer tritt gegen den Zweitplatzierten an, um den Sieger der Rallye zu ermitteln, der Dritte gegen den Vierten im Duell um Platz 3 und so weiter bis Platz 10.

 

Bei der FIA hörte man diesen Plänen aufmerksam zu, will aber eine vorschnelle Reform vermeiden. „Im Moment wäre ich vorsichtig“, sagte FIA-Präsident Jean Todt gegenüber Autosport. „Wenn man eine Entscheidung fällt, dann muss man sicher sein, dass es eine gute ist. Ich habe darum gebeten, diese Sache genauer zu untersuchen. Der Prozess läuft und wir werden sehen, welches Ergebnis herauskommt.“

 

Bei Volkswagen treffen diese radikalen Pläne weiterhin auf offene Ohren. Sportchef Jost Capito hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach für ein Umdenken ausgesprochen. „Die Leute meinen, dass dies nicht der Tradition des Rallyesports entspricht. Aber für mich ist es sogar noch traditioneller, denn die Fahrer müssen jede Prüfung beenden um die Rallye zu gewinnen. Ein Pilot muss schnell sein und er darf sich auf keiner Prüfung einen Fehler erlauben – inklusive der letzten. Wir sind sehr für diese Idee des Promoters, so etwas hatten wir uns auch vorgestellt.“ 

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