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Etappensieg für Grönholm

Die erste Etappe der diesjährigen Akropolis-Rallye stand ganz im Zeichen von Marcus Grönholm. Der Ford-Pilot setzte alle Bestzeiten und sicherte sich den Tagessieg.

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"Das Auto ist perfekt", lobte Marcus Grönholm am Abend der ersten Etappe sein Arbeitsgerät. Mit Hilfe des Ford Focus WRC06 sicherte sich der Finne alle Bestzeiten und übernahm die Führung im Klassement. "Auf dieser Position möchte ich auch am Sonntag liegen", machte der Finne seine Siegansprüche deutlich.

 

Zufrieden kann auch Petter Solberg sein. Zwar konnte der Norweger den Speed von Marcus Grönholm nicht mitgehen, aber Weltmeister Sebastien Loeb in Schach halten und seine zweite Position knapp absichern. "Dabei habe ich richtig attackiert und wollte eigentlich Marcus angreifen", gab Loeb zu. "Aber ich konnte nichts machen, er ist einfach zu schnell im Moment."

 

Grönholms Teamkollege Mikko Hirvonen belegt am Abend den vierten Platz, gefolgt von Skoda-Privatier Francois Duval auf Rang fünf, der eine beeindruckende Vorstellung abliefern kann. Manfred Stohl klagte am Morgen erneut über ein problematisches Fahrverhalten seines 307 WRC, konnte sich aber im Verlauf der Etappe deutlich steigern und fuhr bis auf Rang sechs nach vorn.

 

Nur 1.7 Sekunden hinter dem Österreicher lauert Henning Solberg auf seine Chance weiter nach vorne zu kommen. WM-Rückkehrer Toni Gardemeister verletzte sich bei einem Steinschlag zwar die Hand, kann sich aber noch auf dem letzten Punkterang behaupten.

 

Ein Tag zum Vergessen war es erneut für Harri Rovanperä. Der Finne mühte sich sichtlich im Skoda Fabia WRC ab, klagte aber über ein falsche Setup des Autos. Auf der vorletzten Prüfung büßte er auch noch die Bremsen ein und rutschte in der Gesamtwertung aussichtslos ab. Teamkollege Andreas Aigner - durch eine Grippe geschwächt - erreicht das Tagesziel auf Rang 14.

 

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