Burkart vor Zypern

"Ein Ausfall wäre fatal"

Nach seinem Auftaktsieg bei der Rallye Irland lastet großer Druck auf Aaron Burkart, dem derzeitig Führenden in der Junior Rallye Weltmeisterschaft.

<strong>SONDERTRAINING:</strong> Aaron Burkart übte mit Patrik Sandell auf Eis

Bei nur zwei antretenden Konkurrenten beim zweiten Lauf zur JWRC 2009 scheint Aaron Burkarts Ziel, einen Podestplatz zu erreichen, nicht so schwer erreichbar. Doch der Schein trügt, wie der Wahl-Berliner erklärt: „Zunächst einmal sind die beiden anderen nicht irgendwelche Fahrer, sondern meine härtesten Gegner. Martin Prokop und Michal Ko?ciuszko verfolgen in dieser Saison sicher das gleiche Ziel wie ich und wollen sich die JWRC-Krone sichern.“

 

Einfach nur ankommen, kann daher schnell zu wenig sein. Andererseits wäre ein Ausfall im Hinblick auf die Meisterschaft auch fatal. „Wir müssen also einen goldenen Mittelweg finden, doch gerade das ist bei den Strecken auf Zypern gar nicht so einfach“, ist sich Burkart sicher.

 

Mit einer Ausnahmegenehmigung der FIA war es möglich, aus dem zweiten Lauf zur JWRC eine Mix- Veranstaltung zu machen: Der erste Tag findet auf Asphalt statt, der zweite auf Schotter. Während die Junioren am ersten Tag Asphaltreifen fahren dürfen, müssen alle anderen Teams Schotterreifen nutzen. So hat es die FIA festgelegt. „Die Flanken an Schotterreifen sind deutlich härter, daher wird unheimlich viel gecuttet werden vor uns und die Strecke dementsprechend dreckig sein. Das macht es für uns nicht gerade einfach, aber dafür sind wir zumindest richtig bereift“, so Burkart.

 

Interessant wird es dann, wenn die Straßen nicht allzu dreckig sind. „Dann könnte die Stunde der Junioren schlagen und die eine oder andere phantastische Platzierung herauskommen“, vermutet Burkart, der dem zweiten und dem dritten Tag wegen der sehr guten Schottertauglichkeit seines Suzuki Swift Super1600 entspannt entgegenschaut. „Der Swift ist ein sehr gutes Schotterauto und ich kann mich 100% darauf verlassen, dass das Team von SSE ihn perfekt vorbereitet. Das hilft enorm“, verrät er.

 

Zusätzlich hat Burkart sich noch während eines Aufenthalts in Schweden auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet.  Er nahm „Nachhilfestunden“ beim  PWRC- Piloten Patrik Sandell. „Wir sind zwei Tage zusammen auf Eis unterwegs gewesen. Das Fahren auf Schotter unterscheidet sich nicht allzu sehr vom Fahren auf Eis, so dass ich hoffe, dass ich mir diese zusätzliche Trainigseinheit auf Zypern zunutze machen kann.“

« zurück