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Duval kämpft gegen Krise

Trotz der Pleiten zu Saisonbeginn ist Francois Duval weiterhin motiviert. Nach den ersten Punkten in Neuseeland soll es nun auf Sardinien weiter aufwärts gehen.

<strong>Aufwärtstrend:</strong> Duval will auch auf Sardinien punkten

Der Start in seine Citroen-Karriere verlief alles andere als rund. François Duval konnte seinem Wunderknaben-Image bei dem französischen Team nicht gerecht werden und beklagte größere Eingewöhnungsprobleme.

 

"Ich habe zwar schon sehr viele Informationen gesammelt. Aber ich entdecke immer noch neue Dinge", begründete Duval. "Das bemerkenswerteste Detail ist die Art, wie man sich um uns kümmert. Das Team steht seinen Fahrern wirklich sehr nahe und verlangt von ihnen sehr viele Informationen. Je mehr wir reden, desto besser ist das. Ich bin aber keiner, der von Natur aus sehr eloquent ist. An diese Art zu arbeiten bin ich einfach nicht gewöhnt. Ich muss einfach besser mit den Teammitgliedern kommunizieren."

 

Duval erkannte ?einen großen Unterschied zwischen? seinem Leistungspotenzial und den bisherigen Ergebnissen. Durch die Nullrunden in Monte Carlo, Schweden und Mexiko fehlen Citroen wichtige Herstellpunkte zum Hattrick. Konzern Schwester Peugeot liegt Dank der soliden Leistungen von Marcus Grönholm und Markko Märtin, 12 Punkte vor dem dominierenden Team der letzten zwei Jahre.

 

Nach dem Punktgewinn in Neuseeland will Duval nun auch auf Sardinien wervolle Zähler für sich und besonders für das Team einfahren. "In Hinsicht auf den Gewinn der Herstellerwertung war es wichtig in Neuseeland das Ziel zu erreichen", so der Belgier. "Ich bin Citroen sehr dankbar, dass sie nach den anfänglichen Schwierigkeiten weiterhin auf mein Können vertraut haben. Mein Ziel war es in Neuseeland unter die Top-5 zufahren und das habe ich geschafft. Des Weitern bin ich mit den gefahren Zeiten zufrieden, wobei es noch immer schwer ist die richtige Balance zu finden."

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