Rallye News

"Das richtige Tempo gewählt"

Während Manfred Stohl zufrieden sein darf, endete für Henning Solberg sein erstes Australienabenteuer in der sechsten Prüfung nach Highspeed-Crash.

<strong>HATTEN NICHT VIEL ZU LACHEN:</strong> Henning Solberg und Cato Menkerud

Manfred Stohl hat den ersten Tag der Telstra Rally Australia überstanden. Nach elf von 26 Wertungsprüfungen fehlen dem OMV Piloten gerade einmal 8.2 Sekunden aufs Podium. Dennoch war es für Stohl der vielleicht schwierigste Rallytag in diesem Jahr.

 

"Da es in der letzten Zeit nicht geregnet hat ist es extrem schnell und wahnsinnig rutschig", berichtet Stohl. "Ich war heute sicher öfter abseits der Straße, als bei den vergangenen fünf Rallies zusammen. Wenn ich mir den Verlauf hier so anschaue, denke ich, dass ich das richtige Tempo gewählt habe. Und bei dieser Rally wird noch viel passieren."

 

In der letzten Prüfung des Tages, der Superstage in Perth, erzielte der 34-jährige OMV Pilot die Gesamtbestzeit, die insgesamt sechste in diesem Jahr.

 

Henning Solberg hat sich seine Australienpremiere auch ein wenig anders vorgestellt. Der norwegische OMV Pilot verzeichnete in sechsten Prüfung einen spektakulären Abflug, bei dem gleich zehn Bäume gefällt wurden. Fahrer und Beifahrer blieben zum Glück unverletzt.

 

"In einer sehr schnellen Linkskurve, die voll genommen wird, kamen wir von der Ideallinie ab", so Solberg. "Da hast du bei diesem Rollschotter keine Chance mehr. Wir flogen geradewegs in den Wald. Ob ich mich überschlagen habe, weiß ich gar nicht.?

 

Auf jeden Fall ist das Peugeot 307 WRC zu stark beschädigt. Damit ist ein Start im Rahmen der SupeRally am Samstag nicht möglich. Probleme auch beim OMV CEE World Rally Team: bereits am Donnerstag Abend bei der Superstage bereitete ein defekter Tankbehälter dem bulgarischen OMV Pilot Yassen Popov große Probleme. Heute musste der Mitsubishi-Fahrer nach nur sechs Prüfungen den Wagen abstellen. Einem Start in der SupeRally steht hier aber nichts mehr im Wege.

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