Safari-Rallye: Mouton will härtere Strecken

Die FIA-Sicherheitsbeauftragte Michele Mouton hat sich die Strecken der neuen Safari-Rallye angeschaut und kommt zum Ergebnis, die gewählten Prüfungen dürfen ruhig anspruchsvoller ausfallen.

Die FIA-Sicherheitsbeauftragte Michele Mouton hat sich die Strecken der neuen Safari-Rallye angeschaut und kommt zum Ergebnis, die gewählten Prüfungen dürfen ruhig anspruchsvoller ausfallen.

Im kommenden Jahr soll die Safari-Rallye wieder Teil der Weltmeisterschaft werden. Erinnerungen an legendäre Materialschlachten werden wach, als die Teams mit extra für diese Veranstaltung aufgebauten Fahrzeugen anrückten, um sich in der Savanne zu messen. 

Von diesem Mythos soll die neue ‚Safari‘ eine gehörige Portion abbekommen, wie Michele Mouton, 1983 Dritte der Safari-Rallye, bei ihrem Besuch in Afrika erklärt. Die Französin, die nun die Rolle der FIA Sicherheitsbeauftragten ausfüllt, wünscht sich erneut eine Herausforderung für Mensch und Maschine vor einer eindrucksvollen Natur-Kulisse.

In dieser Woche bekam Mouton die Strecken der Rallye gezeigt und offenbar kehrte bei ihr etwas Ernüchterung ein, denn sie schrieb dem Veranstalter anschließend ins Aufgabenheft, „dass die Route zwar perfekt sei, aber die Strecken in Sachen ‚Herausforderung‘ noch etwas schwieriger sein dürften.“

Viel Zeit bleibt dafür aber nicht mehr, denn vom 5. bis 7. Juli findet in Kenia ein sogenannter Kandidatenlauf statt, mit dem sich die Safari-Rallye-Organisatoren als WM-tauglich präsentieren müssen. Fällt die anschließende Bewertung durch die FIA-Beobachter positiv aus, steht der Rückkehr in die Topliga nichts mehr im Weg. „Afrika verdient einen Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft“, sagte Mouton bei ihrem Besuch.