Beifahrerwechsel bei Tannert und Knacker

Die nächste Herausforderung erwartet Julius Tannert und Nico Knacker im Kampf um Punkte in der Junior-WM. Auf Korsika müssen die anspruchsvollsten Asphaltprüfungen der Welt meistern. Neben ihnen gibt es eine geplante und eine ungeplante Veränderung.

Die nächste Herausforderung erwartet Julius Tannert und Nico Knacker im Kampf um Punkte in der Junior-WM. Auf Korsika müssen die anspruchsvollsten Asphaltprüfungen der Welt meistern. Neben ihnen gibt es eine geplante und eine ungeplante Veränderung.

Die zweite Runde der Junior-Weltmeisterschaft findet auf der Mittelmeerinsel Korsika statt. Die Rallye Korsika ist berühmt und berüchtigt als Asphalthatz, die Ausdauer, Konzentration sowie Präzession erfordert und trägt zurecht den Spitznamen „Die Rallye der 10.000 Kurven“.

Julius Tannert peilt als Minimalziel einen Podestplatz an und kann dabei wieder auf seinen Stamm-Beifahrer Jürgen Heigl zählen. „Ich möchte auf Korsika meine ganze Erfahrung auf Asphalt ausspielen und um den Sieg kämpfen. Das wird eine große Herausforderung für Jürgen und mich, aber wir können es kaum erwarten“, sagte Tannert vor der Abreise.

Ganz anders ist die Ausgangslage von Nico Knacker. Für ihn ist es der zweite WM-Auftritt und das Sammeln von Erfahrungen hat Vorrang. An seiner Seite wird es ebenfalls eine Veränderung geben. Krankheitsbedingt wird Knacker den zweiten Lauf nicht mit Tobias Braun bestreiten können. Stattdessen nimmt Michael Wenzel auf dem heißen Sitz Platz.

„Ich habe bei der Rallye Schweden gesehen, wie schwer es ist in der Junior-WM gegen unsere zwölf Mitstreiter zu bestehen. Michael und ich werden die erste und einzige Rallye in diesem Jahr auf Asphalt bestreiten. Ein Untergrund, den ich durch meine Rundstreckenvergangenheit und meine Erfahrungen aus dem Rallyesport der letzten Jahre natürlich viel besser kenne. Unser Ziel wird es daher sein, einige Zeiten unter den Top-5 in unserer Kategorie zu fahren und sicher das Ziel zu erreichen“, sagte Knacker.

Königsprüfung mit 47 Kilometern

Der französische WM-Lauf beginnt am Freitag in Bastia und zieht sich auf 14 Wertungsprüfungen über rund 350 Kilometer. Die Königsprüfung 'Castagniccia' mit über 47 selektiven Kilometern wird am Samstag zwei Mal befahren, sie zählt zu den längsten und härtesten Wertungsprüfungen im ganzen Jahr. Das Ziel ist im malerischen Küstenort Calvi im Nordwesten der Insel.