Meeke über Citroën: „Würde die Zeit gerne hinter mir lassen“

Das Kapitel Citroën endete für Kris Meeke wenig erfreulich. Entsprechend quer liegt ihm die Trennung im Magen. Mittlerweile steht man vor Gericht.

Das Kapitel Citroën endete für Kris Meeke wenig erfreulich. Entsprechend quer liegt ihm die Trennung im Magen. Mittlerweile steht man vor Gericht.

„Im Motorsport braucht man nur einen Anruf um eine Tür zu öffnen und ebenso nur einen Anruf um die Tür zu schließen. Sie riefen an, um mich zu entfernen. Party vorbei.“ Wenn Kris Meeke über seinen Rausschmiss bei Citroën spricht, merkt man ihm die Verbitterung deutlich an. 

Vor allem die Art und Weise, wie Citroën die Trennung kommunizierte, traf Meeke. Teamchef Pierre Budar sprach davon, dass der Brite ‚außer Kontrolle‘ geraten sei. „Ich finde es gibt Grenzen – auch beim Anstand. Dieser Kommentar spricht für sich“, so Meeke, der kein gesteigertes Interesse an einer Aussprache hat. „Nach so einem Spruch mit einer offenen Hand und einem Lächeln anzukommen? Na gut. Es sagt etwas über den wahren Charakter dahinter. Das ist nicht mein Ding.“

Meeke bekam von Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen eine neue Chance und die ersten drei WM-Läufe zeigten, dass die Kombination passt. Das Geheimnis? „Ganz einfach: keine Politik und keine Egos. Hier sind keine Leute involviert, die Rallye nicht verstehen. Es ist ein richtig gutes Umfeld mit Leuten, die diesen Sport leben. Wahrscheinlich bin ich ein Fahrer der so ein Umfeld braucht“, meint Meeke.

Mit seinem ehemaligen Arbeitgeber steht Meeke mittlerweile vor Gericht. Worum es dabei genau geht, will er nicht erörtern. „Um ehrlich zu sein, würde ich diese Zeit gerne hinter mir lassen und die beiden vergangenen Jahre, trotz schöner Momente und fünf gemeinsamen WM-Siegen vergessen.“