Loeb über die Unterschiede zwischen C3 und i20

Nach einer Rallye und zwei Testtagen hat Sebastien Loeb einen guten Eindruck vom Hyundai i20 WRC bekommen. Die Unterschiede zum Citroën C3 WRC sind ihm sofort aufgefallen.

Nach einer Rallye und zwei Testtagen hat Sebastien Loeb einen guten Eindruck vom Hyundai i20 WRC bekommen. Die Unterschiede zum Citroën C3 WRC sind ihm sofort aufgefallen.

Am kommenden Wochenende wird Sebastien Loeb zum zweiten Mal mit dem Hyundai i20 WRC antreten. An eine große Überraschung glaubt der Rekord-Weltmeister nicht, vor allem wegen seiner fehlenden Streckenkenntnis. 

„In Schweden ist fast alles neu für mich“, sagte Loeb. „Bei der ‚Monte‘ kannte ich nur die zwölf Kilometer über den Col de Turini. Hier sind immerhin 30 WP-Kilometer gleich wie 2012. Im Vergleich zu den anderen Fahrern ist das ein echter Nachteil. Der Aufschrieb muss schon im ersten Durchgang perfekt passen. Auf dem Papier ist Schweden also um einiges schwieriger für mich.“

Auch die Eingewöhnungsphase im neuen Dienstwagen dauert noch an. Trotzdem kann Loeb bereits einen ersten Vergleich zwischen dem i20 WRC und dem Citroën C3 WRC ziehen.

„Der Hyundai ist einfach zu fahren. Aber in schnellen Ecken untersteuert er mir zu sehr“, beschreibt Loeb. „Zudem ist das Chassis weicher. Der Citroën ist viel spitzer und präziser und fährt sich mehr wie ein Rennwagen, das war ich jahrelang gewöhnt. Jetzt muss ich mich ein bisschen umstellen.“ 

Schweden wird der zweite von sechs geplanten WM-Läufen 2019 sein. Im Frühjahr tritt Loeb auf Korsika an, anschließend wird entschieden, wo er noch fahren wird. „Aktuell ist alles offen“, meinte Loeb.