M-Sport muss ohne Hauptsponsor antreten

Die Erfolge der letzten Jahre zahlen sich für M-Sport nicht aus. Das Team von Malcolm Wilson muss ohne großen Sponsor auskommen.

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Die Erfolge der letzten Jahre zahlen sich für M-Sport nicht aus. Das Team von Malcolm Wilson muss ohne großen Sponsor auskommen.

M-Sport hat die Beklebung der Werksautos für die Rallye-Weltmeisterschaft vorgestellt. Die bekannten Partner wie Ford, Castrol, Michelin und MS-RT sind weiterhin an Bord, allerdings fehlt weiterhin ein großer Sponsor um die dünne Finanzdecke zu verstärken.

Wilson strahlt dennoch Zuversicht aus: „Das nächste Jahr wird für M-Sport sehr wichtig werden. Einige neue Projekte werden beginnen, unter anderem die Eröffnung unseres neuen Testzentrums und es ist fantastisch, die Teststrecke auf unseren Fiesta WRCs zu sehen.“

Bereits im Dezember hatte M-Sport sein Fahreraufgebot für 2019 bekanntgegeben. Elfyn Evans, der die vergangene Saison mit zwei Podestplätzen als Siebter abschloss, bleibt ein weiteres Jahr im Team. Der 30-jährige Waliser erhält mit dem aus Nordwestengland stammenden Scott Martin einen neuen Copiloten. Im zweiten Ford Fiesta WRC des Teams bestreitet der 24 Jahre junge Teemu Suninen sämtliche WM-Läufe. Ihm zur Seite sitzt als neuer Copilot sein 40-jähriger Landsmann Marko Salminen.

Bei der Rallye Monte Carlo und der Rallye Schweden ergänzt Pontus Tidemand das Aufgebot in einem dritten Werks-Fiesta WRC. Der 28-Jährige aus der schwedischen Region Värmland hatte 2013 in einem Fiesta R2 des Teams den Titel des Junioren-Weltmeisters geholt und saß 2014 bei seiner Heimrallye erstmals am Steuer eines World Rallye Cars. In der Saison 2017 gewann Tidemand die WRC2-Fahrerweltmeisterschaft.