So kämpft Mexiko um mehr europäische Starter

Die Rallye Mexiko sorgt jedes Jahr für ein großes Spektakel in der Weltmeisterschaft, leidet allerdings unter chronischen Fahrermangel. Mit einem umfangreichen Paket wollen die Veranstalter mehr Starter aus Europa anlocken.

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Die Rallye Mexiko sorgt jedes Jahr für ein großes Spektakel in der Weltmeisterschaft, leidet allerdings unter chronischen Fahrermangel. Mit einem umfangreichen Paket wollen die Veranstalter mehr Starter aus Europa anlocken.

Die Rallye Mexiko gehört seit 2004 der Rallye-WM an und erfreut sich einer stetigen steigenden Beliebtheit. Die Besonderheiten: Der erste Schotterlauf des Jahres wird in luftigen Höhen von bis zu 2.200 Metern ausgetragen und die Mexikaner nutzen die Rallye für eine ausgiebige „Fiesta“ entlang der Prüfungen in den Bergen der Sierra de Lobos und Sierra de Guanajuato. Besonders stimmungsvoll ist der Stadtrundkurs in der früheren Minenstadt Guanajuato.

Was der Rallye jedoch fehlt sind mehr Starter. Lediglich 29 Fahrer wollten im Vorjahr teilnehmen, viele europäische Aktive scheuen die hohen Kosten für den Transport und die Reise nach Mexiko. Deshalb haben die Veranstalter jetzt ein besonders attraktives Paket für Teilnehmer der WRC2 Pro und WRC2 geschnürt.

Die Veranstalter übernehmen für acht Teammitglieder die Kosten für eine achttägige Übernachtung in einem Hotel, dass sich in unmittelbarer Nähe des Serviceparks befindet. Frühstück, Mittag und Abendessen sind inklusive. Ebenso wie der Transfer vom Flughafen. Obendrauf gibt es einen Erlass des Nenngelds, die Einladung zu einem Testtag vor der Rallye und die kostenlose Teilnahme am Shakedown. Weiterhin wird der Transport eines Containers vom französischen Le Havre zum Austragungsort León bezahlt. Das ganze Paket hat nach Angaben der Organisatoren einen Gegenwert von 27.300 Euro.

Die Nennfrist für die Rallye Mexiko endet am 12. Februar, dann wird man sehen, ob der Plan der Mexikaner aufgegangen ist.