Sebastien Loeb wird Hyundai-Werksfahrer

Sebastien Loeb verlässt den PSA-Konzern und unterschreibt bei Hyundai einen Zwei-Jahresvertrag. In der nächsten Saison wird der Rekord-Weltmeister sechs WM-Läufe bestreiten. Los geht es mit der Rallye Monte Carlo. Für Dani Sordo sind das keine guten Nachrichten.

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Sebastien Loeb verlässt den PSA-Konzern und unterschreibt bei Hyundai einen Zwei-Jahresvertrag. In der nächsten Saison wird der Rekord-Weltmeister sechs WM-Läufe bestreiten. Los geht es mit der Rallye Monte Carlo. Für Dani Sordo sind das keine guten Nachrichten.

Der ehemalige PSA-Chef Jean-Marc Galès behauptete einst: „Citroën und Sebastien Loeb, das ist wie Paris und der Eiffel-Turm.“ Unzertrennlich. Doch damit ist jetzt Schluss, der Rekord-Weltmeister wechselt nach fast zwanzig Jahren im Dienste von PSA überraschend zu Hyundai und hat dort einen Zweijahres-Vertrag unterzeichnet.

Loeb wird zusammen mit Beifahrer Daniel Elena in der kommenden Saison sechs WM-Läufe bestreiten, los geht es bereits mit der Rallye Monte Carlo (24. bis 27. Januar).

„Der Sieg in Spanien hat das Feuer in mir neu entfacht“, sagte Loeb. „Der Hyundai i20 WRC ist ein bewährtes Siegerauto und ich weiß, dass wir noch immer mit den Besten mithalten können. 2019 verspricht ein aufregendes Jahr zu werden.“

Für Dani Sordo sind das keine guten Nachrichten. Er bekam zwar seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, muss aber erneut mit einem Kurzprogramm Vorlieb nehmen. Acht Einsätze stehen auf dem Zettel des Spaniers, immerhin einer mehr als 2018.

Wie genau die Aufteilung zwischen Loeb und Sordo im dritten Werksauto aussieht, soll in Kürze bekanntgeben werden. Fest steht bis jetzt nur, dass Sordo in Mexiko (7. bis 10. März) antreten wird.

Für Hayden Paddon, der beim Saisonfinale auf den zweiten Platz kam, scheint die Luft dagegen dünn zu werden. Man stehe mit dem Neuseeländer in einem offenen Dialog über die weitere Zusammenarbeit und prüfe verschiedene Möglichkeiten, wie man ihn in das Programm einbinden kann, heißt es in der Mitteilung des Teams.

Weil Andreas Mikkelsen nach einer durchwachsenen Saison unter Beobachtung fährt und bei weiterhin schwachen Ergebnissen nicht mehr bei allen WM-Läufen zum Einsatz kommt, könnte sich eine neue Chance für Paddon ergeben.