Wilson: Noch keine Gespräche mit Loeb

M-Sport-Chef Malcolm Wilson muss nach dem Weggang von Sebastien Ogier seine Mannschaft neu aufstellen. Fest steht bislang nur der Einsatz von Teemu Suninen. Der Name seines Teamkollegen ist weiter offen.

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M-Sport-Chef Malcolm Wilson muss nach dem Weggang von Sebastien Ogier seine Mannschaft neu aufstellen. Fest steht bislang nur der Einsatz von Teemu Suninen. Der Name seines Teamkollegen ist weiter offen.

Die letzten zwei Jahre waren für Malcolm Wilson extrem erfolgreich. Zwei Mal wurde Sebastien Ogier mit dem Ford Fiesta WRC Weltmeister, 2017 konnte das Team sogar die Herstellerwertung gewinnen. 

Jetzt haben sich die Vorzeichen geändert. Ogier wechselte zu Citroën und M-Sport muss die Anstrengungen der letzten Monate verdauen. „Wirtschaftlich gesehen, waren die letzten zwei Jahre sehr schwierig. Für nichts würde ich die Erfolge mit Sebastien hergeben, aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir uns kommerziell wieder festigen müssen“, meinte Wilson, der noch immer keine endgültige Aussage machen wollte, ob M-Sport 2019 dabei sein wird. „Wir prüfen noch immer verschiedene Möglichkeiten, wie wir an der Spitze der Weltmeisterschaft bleiben können und arbeiten intensiv daran, Sponsoren für das nächste Jahr zu finden.“ 

Kaum jemand zweifelt daran, dass es M-Sport nicht erneut gelingt, in der Topliga anzutreten, auch wenn es schwer werden wird, an die letzten Erfolge anzuknüpfen. „Wenn wir dabei sind, dann sitzt Teemu Suninen in einem der Autos“, sagte Wilson. „Andere Namen kann ich im Moment nicht nennen.“ 

Ein Name geistert dabei immer wieder durch die Szene: Sebastien Loeb. Der Rekord-Weltmeister hat nach dem Ausstieg von Peugeot aus der Rallycross-WM (WRX) noch kein neues Programm gefunden, vor kurzem zerschlugen sich auch die Pläne, mit einem dritten Citroën C3 WRC an ausgesuchten WM-Läufen teilzunehmen. „Bislang habe ich noch nicht mit ihm gesprochen“, sagte Wilson. „Es ist noch zu früh um zu sagen, ob Sebastien Loeb für uns fahren wird, oder nicht.“