Craig Breen: „Ich bin enttäuscht“

Mads Östberg und Craig Breen waren in diesem Jahr nicht nur Teamkollegen bei Citroën, sie eint auch der Umstand, dass sie nach der Saison auf der Straße stehen.

| Autor: 

Mads Östberg und Craig Breen waren in diesem Jahr nicht nur Teamkollegen bei Citroën, sie eint auch der Umstand, dass sie nach der Saison auf der Straße stehen.

Nicht nur Mads Östberg, auch Craig Breen steht am Ende des Jahres mit leeren Händen da. Citroën setzt künftig auf die Dienste von Sebastien Ogier und Esapekka Lappi, ein drittes Auto ist nach dem Abschied des langjährigen Hauptsponsors Abu Dhabi nicht mehr drin. 

„Natürlich bin ich enttäuscht, dass wir unseren Platz bei Citroën verloren haben. Ich denke wir haben einen ordentlichen Job abgeliefert“, sagte Breen, dessen Jahr mit einem zweiten Platz in Schweden verheißungsvoll begann. 

Doch Breen konnte den Moment nur kurz genießen, beim anschließenden WM-Lauf in Mexiko musste er sein Auto an Sebastien Loeb abtreten. „Das hat schon weh getan“, so der 28-jährige, der auch auf Korsika pausieren musste und bei seiner Rückkehr in Argentinien verunfallte. „Das war der Beginn von einem ziemlich grausamen Jahr.“ 

Ein vierter Platz in Wales war das beste Ergebnis was er anschließend abliefern konnte, den Tiefpunkt der Saison erreichte Breen zuvor in der Türkei, als sein C3 WRC komplett ausbrannte. 


„Wenn man sich wirklich genauer anschaut, warum wir nicht die Ergebnisse erreicht haben, dann war es oft einfach Pech“, so Breen. „Es war ein schwieriges Jahr, ein Jahr des Umbruchs. Fahrer wurden rausgeworfen und gewechselt. Die Atmosphäre im Team war manchmal schwierig. Wir haben trotzdem unser Bestes versucht.“