Nach Abu Dhabi-Ausstieg: Östberg ohne Hoffnung

Noch vor kurzem hatte Mads Östberg gehofft, dass er 2019 im dritten Werks-Citroën sitzen könnte. Doch dann zog Abu Dhabi den Stecken aus dem Sponsoring.

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Noch vor kurzem hatte Mads Östberg gehofft, dass er 2019 im dritten Werks-Citroën sitzen könnte. Doch dann zog Abu Dhabi den Stecken aus dem Sponsoring.

Es hatte sich bereits angedeutet. Abu Dhabi zieht sich aus der Zusammenarbeit mit Citroën Racing zurück und die entstandene Lücke im Budget kann nicht geschlossen werden. Erste Sparmaßnahme von Teamchef Pierre Budar: Das angedachte dritte Werksauto wird gestrichen.

Diese Entscheidung hat unmittelbare Auswirkung auf die Pläne von Mads Östberg, der darauf gebaut hatte, dass er immer dann im dritten C3 WRC sitzen zu können, wenn Sebastien Loeb kein Interesse an einem Einsatz hat. Doch nun muss der Norweger erkennen, dass er trotz guter Leistung in dieser Saison künftig nur Zuschauer sein wird.

„Ich werde nicht an der Rallye-Weltmeisterschaft 2019 teilnehmen“, erklärte Östberg. „Für mich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, mich wieder aufzurappeln und zurückzukommen. Ich habe das in der Vergangenheit gekonnt und ich werde es wieder tun.“

Mit dem zweiten Platz in Finnland und Rang drei in Australien kann Östberg in seinem Bewerbungsschreiben durchaus wuchern: „Ich fühle mich im Moment so gut wie nie zuvor und habe noch lange nicht mit dem Rallyefahren abgeschlossen. Also wenn jemand ein Auto und ein Team hat, sollte er mich in Betracht ziehen.“