Sebastien Ogier: Bald beginnt das neue Leben

Die Rallye-Weltmeisterschaft 2018 ist vorbei und Sebastien Ogier hat erneut den Titel geholt. Jetzt kann er sich ein paar Tage Erholung gönnen und sich auf das nächste Kapitel in seiner Laufbahn vorbereiten. Dieses beginnt in Kürze.

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Die Rallye-Weltmeisterschaft 2018 ist vorbei und Sebastien Ogier hat erneut den Titel geholt. Jetzt kann er sich ein paar Tage Erholung gönnen und sich auf das nächste Kapitel in seiner Laufbahn vorbereiten. Dieses beginnt in Kürze.

Lange Zeit hatte sich Sebastien Ogier bedeckt gehalten, was seine Zukunft in der Rallye-Weltmeisterschaft betrifft. Erst im Herbst wurde sein Wechsel zu Citroën offiziell bekannt, es wird die letzte Station seiner erfolgreichen WM-Karriere sein.

Damit die wiederbelebte Zusammenarbeit mit Citroën von Anfang an genauso erfolgreich wird, wie die Jahre bei Volkswagen und M-Sport, beginnt Ogier bereits in Kürze mit den Testfahrten.

Zwei Tage auf Schotter in Portugal sind geplant und kurz vor Weihnachten stehen zwei Tage auf Asphalt im Programm des Weltmeisters, der den C3 WRC bei einem geheim gehaltenen Test bereits kennenlernen konnte.

„Das kommende Jahr wird eine große Herausforderung“, erklärte Ogier. „Meine Konkurrenten kennen ihre Autos und Teams in- und auswendig. Ich muss das Beste aus meiner Situation machen.“

Ogier dürfte sich jedoch auch an seinen Wechsel zu M-Sport erinnern. Damals hatte er nur anderthalb Tage Zeit, um den Fiesta WRC zu testen, konnte aber direkt die Rallye Monte Carlo gewinnen.

Für Ogier schließt sich mit dem Wechsel zu Citroën ein Kreis. Im Jahr 2008 sicherte er sich mit einem C2 den Junior-WM-Titel und wurde 2010 ins Junior-Team der Franzosen berufen. Nach starken Leistungen ersetzte Ogier gegen Saisonende Dani Sordo als Werksfahrer. 

In der Saison 2011 war er neben Sebastien Loeb zweiter Fahrer des Werksteams und rüttelte kräftig am Thron des Rekordchampions. Nach dessen Vertragsverlängerung suchte Ogier bei Volkswagen jedoch eine neue Herausforderung und wurde dort 2013 erstmals Weltmeister. Seitdem hat er die Nummer ‚1‘ an der Seitentür, die er nun zurück zu Citroën bringt.