Skoda-Vorstand erteilt WRC-Plänen vorerst eine Absage

Nach dem Ausstieg von Volkswagen hätte Konzerntochter Skoda den fertig entwickelten Polo WRC 2017 als Basis für ein eigenes World Rally Car nutzen können. Doch Entwicklungsvorstand Christian Strube sieht im Moment keine Notwendigkeit, in die Topliga aufzusteigen.

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  • Skoda-Vorstand Christian Strube feiert den WRC2-Titel zusammen mit Jan Kopecky, dessen Co Pavel Dresler und Sportchef Michal Hrabanek

Nach dem Ausstieg von Volkswagen hätte Konzerntochter Skoda den fertig entwickelten Polo WRC 2017 als Basis für ein eigenes World Rally Car nutzen können. Doch Entwicklungsvorstand Christian Strube sieht im Moment keine Notwendigkeit, in die Topliga aufzusteigen.

Die Rallye Spanien lockte einige hochrangiger Manager der Automobilindustrie an. Neben PSA-Konzernchef Carlos Tavares reiste auch Skoda-Entwicklungsvorstand Christian Strube nach Katalonien, um mit seinen Kindern die Rallye hautnah zu verfolgen.

„Motorsport hat für unsere Marke eine große Bedeutung“, sagte der 55-jährige, der trotz eines vollen Terminkalenders im kommenden Jahr die Rallye Monte Carlo und die Rallye Schweden besuchen will. 

Trotz der Begeisterung und der Erfolge von Skoda in der WRC2 wird sich ein Traum vieler Fans nicht erfüllen. Die Marke plant keinen Aufstieg in die WRC, entsprechende Gedankenspiele werden nicht umgesetzt.

„Wir sehen uns mehr in der WRC2 und müssen uns nichts beweisen. Es gibt keine Ambitionen, mit zusätzlichem Aufwand in die WRC zu wechseln“, sagte Strube, der sich trotzdem gerne mit der dortigen Konkurrenz messen würde. „Toyota kann ja in die WRC2 kommen und gegen uns antreten.“