Porsche: Entscheidung über R-GT bis Jahresende

Bei der Rallye Deutschland setzt Porsche einen Cayman GT4 Clubsport als Vorausauto ein. Ob es mittelfristig ein Rallyeprojekt für Kunden mit einem ähnlichen Fahrzeug geben könnte, wird im Nachgang entschieden werden.

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Bei der Rallye Deutschland setzt Porsche einen Cayman GT4 Clubsport als Vorausauto ein. Ob es mittelfristig ein Rallyeprojekt für Kunden mit einem ähnlichen Fahrzeug geben könnte, wird im Nachgang entschieden werden.

Die Ankündigung eines Porsches für den Rallyesport sorgte für enormes Interesse in der Szene. Bei der Rallye Deutschland (16. bis 19. August) wird man einen Vorgeschmack auf ein solches Modell bekommen, denn dort tritt Werksfahrer Romain Dumas mit einem Cayman GT4 Clubsport auf.

Der Franzose testete das Fahrzeug bereits intensiv, auch seine rallye-erfahrenen Kollegen Richard Lietz und Timo Bernhard waren in das Testprogramm mit dem Cayman GT4 eingebunden.

Der Porsche Cayman GT4 Clubsport, der seit der Saison 2016 im weltweiten Breitensport zum Einsatz kommt, wird von einem 385 PS starken 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor angetrieben. Der Mittelmotor treibt die Hinterräder an. Geschaltet wird mittels eines Porsche Doppelkupplungsgetriebes. Für den Rallyeeinsatz wurde ein durchgehender Unterfahrschutz montiert. In den Türen kommt ein energieabsorbierendes Schaumelement zum Einsatz, wie es auch bei World Rally Cars verwendet wird.

„Wir freuen uns auf die Reaktionen aus der Rallyeszene zu unserer FIA R-GT Konzeptstudie“, sagt Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser. „Ich kann nur jeden interessierten Fahrer und Teamchef einladen, sich unsere Rallye-Studie im Servicepark einmal aus der Nähe anzuschauen. Unter Berücksichtigung dieser Reaktionen und des Kaufinteresses potenzieller Kunden werden wir dann bis Ende des Jahres entscheiden, ob wir mittelfristig auf Basis eines zukünftigen Porsche-Modells ein Wettbewerbsfahrzeug für den seriennahen Rallyesport entwickeln.“