Sebastien Ogier auf den Spuren von Walter Röhrl?

Plant Sebastien Ogier bereits seine weitere Karriere nach der Rallye-Weltmeisterschaft? Der Franzose soll schon bald als Gaststarter bei einem DTM-Rennen antreten.

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Plant Sebastien Ogier bereits seine weitere Karriere nach der Rallye-Weltmeisterschaft? Der Franzose soll schon bald als Gaststarter bei einem DTM-Rennen antreten.

Eine aufregende Woche liegt hinter Sebastien Ogier. Zunächst testete er in Finnland das neue Aero-Paket seines Ford Fiesta WRC, anschließend saß er hinter dem Lenkrad eines Mercedes-AMG C63 DTM aus der Saison 2016.

Wie die Deutsche Presse Agentur berichtet, drehte Ogier zunächst als Beifahrer von Timo Scheider ein paar Runden über den Kurs in Zandvoort, dann übernahm er das Steuer und Gattin Andrea Kaiser, die für Sat1 die DTM-Rennen moderiert, nahm auf dem heißen Sitz Platz. 

Während Audi bereits Mattias Ekström (Hockenheim) als Gaststarter einsetzte und BMW sich auf Alex Zanardi (Misano) festlegte, macht Mercedes noch ein großes Geheimnis um ihren Piloten. Die Stuttgarter sprechen bislang nur von einem „spannenden Fahrer“.

Für Ogier ist die DTM nicht neu. Im August 2013 drehte er unter Anleitung von Mattias Ekström fünf Runden in einem Audi RS 5 DTM auf dem Sprintkurs des Nürburgrings. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, nach dem Ende meiner Rallyekarriere in der DTM zu fahren", erklärte Ogier schon damals.

Über etwas Rundstreckenerfahrung verfügt Ogier bereits. Vor vier Jahren startete er im ADAC GT Masters und schlug 2013 Sebastien Loeb beim Gaststart im Porsche Cup während des Rennens in Monte Carlo. Mit dem Wechsel in die DTM würde er übrigens auf den Spuren von Walter Röhrl wandeln. Auch der Regensburger trat zu Beginn der 1990er Jahren in einem Audi V8 DTM in der Rennserie an.