Armin Kremer: WRC-Einsatz geplatzt

Die Rallye Deutschland findet in diesem Jahr ohne Armin Kremer statt. Der Mecklenburger plante erneut den Einsatz eines World Rally Cars der neuesten Generation und stand kurz vor der Einigung mit Toyota.

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Die Rallye Deutschland findet in diesem Jahr ohne Armin Kremer statt. Der Mecklenburger plante erneut den Einsatz eines World Rally Cars der neuesten Generation und stand kurz vor der Einigung mit Toyota.

Im Vorjahr startete Armin Kremer mit einem Ford Fiesta WRC bei der Rallye Deutschland und konnte trotz eines anfänglichen Fahrwerksproblems erneut in die Punkte fahren. Der Einsatz machte Lust auf mehr und um höher gesteckte Ziele zu erreichen, wollte der Mecklenburger in diesem Jahr als dritter Werksfahrer für M-Sport beim deutschen WM-Lauf antreten.

Doch der Platz im dritten Werks-Fiesta gehört Teemu Suninen, dessen Saisonplanung den WRC-Start in Deutschland zunächst nicht vorsah. Der Finne sollte im R5 Erfahrung bei der anspruchsvollen Asphaltrallye sammeln. Aber um den 24-jährigen auf seine künftige Rolle als vollwertiger Werksfahrer vorzubereiten, wurde nun umgedacht. 

Für Armin Kremer schloss sich deshalb die Tür bei M-Sport und der Ex-Europameister klopfte bei den übrigen Herstellern an. Bei Hyundai erklärte man freundlich, dass im Fall des Falles ein viertes Auto nur für Hayden Paddon zur Verfügung stehen würde und Citroën muss den Scherbenhaufen nach dem Meeke-Rauswurf aufräumen. In Finnland stieß Kremer bei Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen auf offene Ohren und die Gespräche verliefen konstruktiv, allerdings ohne Erfolg. 

„So ein Einsatz ist eine komplexe Sache. Das beginnt mit der Unterstützung von außen, dem frühen Testtermin, aber auch Dingen wie der Versicherung für so ein Auto. Wir waren dicht dran. Aber am Ende mussten wir es lassen. Schade, dass es diesmal nicht klappt“, erklärte Kremer gegenüber Motorsport aktuell.