So reagiert Skoda auf den Polo R5

Platzhirsch Skoda will die Vorherrschaft auf dem R5-Markt keinesfalls kampflos an Volkswagen übergeben. Entsprechend intensiv arbeitet man an der Verbesserung des aktuellen Modells. Die Änderungen werden tiefgreifend sein.

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Platzhirsch Skoda will die Vorherrschaft auf dem R5-Markt keinesfalls kampflos an Volkswagen übergeben. Entsprechend intensiv arbeitet man an der Verbesserung des aktuellen Modells. Die Änderungen werden tiefgreifend sein.

Im März stellte Skoda den überarbeiteten Fabia vor. Dabei sticht vor allem die neue Front ins Auge, die der aktuelle Designsprache der Marke angepasst wurde. Rund zwölf Monate später wird auch die R5-Variante entsprechend angepasst, aber die meisten Änderungen gibt es unter dem Blechkleid. 

Seit einiger Zeit werden die Verbesserungen von Skoda Motorsport intensiv getestet – aktuell in Deutschland. Dabei geht es nicht nur um einen komplett neuen Antriebsstrang, der deutlich leichter sein soll, ein komplett neu konstruierter Sicherheitskäfigs liefert die Basis für den neuen Fabia R5. Zudem soll eine neue Fahrwerkskinematik für noch mehr Federweg beim Klassenprimus sorgen.

Mit diesen Maßnahmen will Skoda seine Vormachtstellung auf dem lukrativen R5-Markt behaupten. Im Herbst plant Volkswagen die Einführung des Polo R5, er basiert auf der neuen und größeren Konzernplattform ("MQB-A0"), die im Motorsport allerdings Nachteile gegenüber dem Vorgängermodell mit sich bringt. Skoda wird diese erst bei der nächsten Generation des Fabia verwenden, bis dahin haben die Tschechen alle Trümpfe in ihrer Hand und wollen diese auch nutzen.

Skoda spendierte dem Fabia im Frühjahr ein umfassendes Facelift