Aus Gründen der Sicherheit: Citroën nimmt Meeke aus dem Rennen

Sein heftiger Unfall in Portugal blieb doch nicht ohne Folgen. Citroën trennt sich überraschend von Kris Meeke.

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  • Die Unfallserie von Kris Meeke hat das knappe Budget von Citroen schwer belastet

Sein heftiger Unfall in Portugal blieb doch nicht ohne Folgen. Citroën trennt sich überraschend von Kris Meeke.

Gerade noch verkündete Kris Meeke auf seiner Facebook-Seite wie sehr er sich auf die Rallye Sardinien freue und wie gut er den Unfall in Portugal weggesteckt hat, da trudelte gleichzeitig die Nachricht von Citroën ein, dass man den Briten künftig nicht mehr in der Weltmeisterschaft einsetzen wird.

„Nach einer extrem hohen Anzahl von Unfällen, einige davon waren schwerwiegend und hätten ernsthafte Folgen für die Sicherheit der Fahrer haben können, hat sich Citroën Racing entschieden, die Teilnahme von Kris Meeke und Paul Nagle in der Rallye-WM 2018 zu beenden“, hieß es in der Mitteilung.

In Kürze will man bekanntgeben, wer Meeke für den Rest des Jahres ersetzen wird. In Sardinien gehen bislang Craig Breen und Mads Östberg für die Franzosen ins Rennen.

„Es war keine einfache Entscheidung, aber es geht hauptsächlich um die Sicherheit, welche in meine Verantwortung als Teamchef fällt. Es ist eine vorbeugende Maßnahme“, so Teamchef Pierre Budar.

Für Meeke dürfte der Schritt das Ende seiner Karriere bedeuten, die Art und Weise der Verkündung seines Rauswurfs spricht dabei Bände. Kurz bevor Citroën die Nachricht verschickte, hatte Meeke seinen Fans noch stolz erklärt: „Es ist gut, die Unterstützung von Pierre Budar zu haben.“