Citroën bringt nächstes Update mit nach Argentinien

In Argentinien wird Citroën erstmals in dieser Saison auch auf Schotter mit drei Fahrzeugen an den Start gehen und die Techniker nutzen im Vorfeld einen Entwicklungs-Joker, um den C3 WRC weiter zu verbessern.

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In Argentinien wird Citroën erstmals in dieser Saison auch auf Schotter mit drei Fahrzeugen an den Start gehen und die Techniker nutzen im Vorfeld einen Entwicklungs-Joker, um den C3 WRC weiter zu verbessern.

Die Rallye Argentinien ist nicht nur die erste von vier aufeinanderfolgenden Schotterveranstaltungen in die Weltmeisterschaft, sondern auch die anspruchsvollste für die teilnehmenden Fahrer und Autos. Entsprechend wichtig war es für Citroën, vor der Abreise nach Südamerika, technische Neuerungen einsatzfähig zu machen.

Um den C3 WRC auf Schotter fahrbarer zu machen, ließen die Techniker eine neue Hinterachse homologieren, mit der die Balance des Autos verbessert wird. „Das soll unseren Fahrern ein noch konstanteres Fahrgefühl geben, unabhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes“, erklärte Citroën-Teamchef Pierre Budar, der seiner Mannschaft für die Rallye Argentinien ein klares Ziel setzte, „Wir wollen zurück auf das Podium.“ 

Nach zehn Siegen aus den vergangenen 13 Teilnahmen spielt die Rallye Argentinien nicht nur für Citroën eine ganz besondere Rolle, sondern auch für Kris Meeke, der 2014 hier seinen ersten Gesamtsieg holen konnte. „Ich möchte die Rallye Argentinien dafür nutzen, in der Fahrerwertung wieder ein bisschen nach oben zu klettern“, meinte Meeke. „Aber ich weiß auch, dass die Veranstaltung kein einfache ist. Auch das Wetter kann ein Faktor werden.“

Besonderes Augenmerk liegt auf Craig Breen, der nach seiner Zwangspause wieder im Auto sitzt. Trotz seines zweiten Platz in Schweden, musste der Ire seinen C3 WRC für Sebastien Loeb räumen, der in Mexiko und Korsika an den Start ging. „Die Tatsache, dass ich erst ein Mal in Argentinien gefahren bin und mir dadurch wichtige Erfahrungswerte fehlen, könnte mir die ganze Sache möglicherweise erschweren“, warnt Breen vor zu hohen Erwartungen. „Die Testfahrten sind sehr gut verlaufen. Es ist schon eine Weile her, dass ich den C3 WRC auf Schotter gefahren bin, aber ich habe sofort gemerkt, dass das Fahrzeug noch mal viel stärker geworden ist.“

Im dritten Auto sitzt Teampatron Khalid Al Qassimi. Der Mann aus Abu Dhabi lenkt zum ersten Mal in dieser Saison einen C3 WRC.