Sebastien Loeb: „Schwerer als gedacht“

Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb hat sich die Rallye Mexiko für sein Comeback in der WRC ausgesucht. Den WM-Lauf konnte er bereits sechs Mal gewinnen, doch die lange Wettkampfpause hatte Auswirkungen.

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Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb hat sich die Rallye Mexiko für sein Comeback in der WRC ausgesucht. Den WM-Lauf konnte er bereits sechs Mal gewinnen, doch die lange Wettkampfpause hatte Auswirkungen.

Willkommen zurück in der Weltmeisterschaft! Wie lief Dein Comeback bisher?
„Ich muss zugeben, dass es zu Beginn der Streckenbesichtigung schwer war, in den richtigen Rhythmus zu kommen. Ich musste definitiv mehr nachdenken, es lief weniger wie von selbst. Das kam während des ‚Recce‘ erst Stück für Stück zurück und dann war alles in Ordnung. Die gleiche Sache passierte mir im Shakedown und ich habe mich am Anfang nicht richtig wohlgefühlt. Ich versuchte locker zu bleiben und mich langsam zu steigern. Das war ganz ok.“

Wie verliefen Deine Tests im Vorfeld der Rallye?
„Ich konnte vor zwei Wochen wieder zwei Tage lang testen und ich habe ein gutes Gefühl im Auto. Die neuen Fahrzeuge fühlen sich schnell an, der Motor ist toll und die Balance gut.“ 

Du hast eine gute Startposition und weißt, wie man die Rallye Mexiko gewinnt – Was sind Deine Erwartungen?
„Es ist wirklich schwer zu sagen. Alle anderen WRC-Fahrer bestreiten jedes Jahr viele Rallyes und sind im passenden Rhythmus. Es ist nicht einfach gegen sie zu kämpfen. Ich hoffe, dass ich schnell einen guten Rhythmus finde, aber eine Vorhersage ist wirklich schwierig. Das Gefühl passt, der Shakedown war in Ordnung und ich hoffe ich finde mich schnell rein.

Was wird Deine größte Herausforderung?
„Die zweite Prüfung ‚El Chocolate‘. Alle anderen kennen diese Strecke sehr gut, aber für mich ist es das erste Mal. Das ist eine der Herausforderungen für mich. Für die anderen Prüfungen war mein Aufschrieb von 2011 und 2012 noch ganz ok. Einige haben sich nicht viel verändert. Die größte Herausforderung ist das Vertrauen ins Auto und ich mich selbst zu finden.“