Safari-WRC-Comeback: Todt stellt klare Forderungen

In zwei Jahren soll die Safari-Rallye in Kenia wieder Teil der Weltmeisterschaft sein. Die Veranstalter erhalten dafür Unterstützung von allen Seiten, auch von FIA-Präsident Jean Todt. Doch der Franzose stellt klare Bedingungen.

Autor: 

In zwei Jahren soll die Safari-Rallye in Kenia wieder Teil der Weltmeisterschaft sein. Die Veranstalter erhalten dafür Unterstützung von allen Seiten, auch von FIA-Präsident Jean Todt. Doch der Franzose stellt klare Bedingungen.

Das WM-Comeback der Safari-Rallye rückt näher. In spätestens zwei Jahren soll die legendäre Veranstaltung wieder Teil der Topliga sein. Die Regierung in Kenia unterstützt das Vorhaben mit bis zu zwei Millionen Euro und bei der Eröffnung der neuen Rallye-Büroräume wird auch FIA-Präsident Jean Todt vor Ort sein. 

Mit der Rückkehr der Safari-Rallye kann der Franzose seinen Wunsch von einer globaler aufgestellten Weltmeisterschaft weiter verwirklichen und gleichzeitig den afrikanischen Verbänden ein WM-Prädikat zuspielen.  

Doch Todt wies bereits deutlich darauf hin, dass die Neuauflage der Safari-Rallye den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen muss. „Wie damals eine Rallye auf nicht abgesperrten Straßen zu veranstalten ist heute natürlich undenkbar“, betonte Todt. „Wenn jedoch alle Dinge erledigt werden, dann sehen wir keinen Grund, warum es Kenia nicht zurück in die Weltmeisterschaft schaffen sollte.“

Die diesjährige Safari-Rallye findet vom 15. bis 17. März statt und umfasst 221 Wertungskilometer bei einer Gesamtlänge von 581 km. Die Streckenführung wurde bereits dem gängigen WM-Format angepasst.