Skoda legt beim Fabia R5 nach

Bevor mit Citroën und Volkswagen zwei echte Schwergewichte mit neuen Fahrzeugen die R5-Bühne betreten, will Klassenprimus Skoda den erfolgreichen Fabia R5 rechtzeitig aufrüsten.

| Autor: 

Bevor mit Citroën und Volkswagen zwei echte Schwergewichte mit neuen Fahrzeugen die R5-Bühne betreten, will Klassenprimus Skoda den erfolgreichen Fabia R5 rechtzeitig aufrüsten.

Mit dem Fabia R5 hat Skoda alles abgeräumt, was es in dieser Fahrzeugklasse zu holen gibt. Doch Stillstand ist bekanntlich Rückschritt und so haben die ehrgeizigen Tschechen längst einige Verbesserungen des Autos entwickelt.

„Das Hauptaugenmerk liegt beim Motor – da ist am meisten zu holen“, erklärte Ales Rada, Cheftechniker von Skoda Motorsport und Vater des Fabia R5. „Für mehr Leistung und Drehmoment sowie ein breites nutzbares Leistungsband werden wir nicht nur neue Nockenwellen homologieren. Für mich macht es durchaus Sinn, alle fünf Joker in diesem Bereich zu verwenden. Kunden können so einfacher nachrüsten und sind nach der nächsten Motorevision auf dem aktuellen Stand.“

Man darf gespannt sein, ob Volkswagen, deren R5-Triebwerk ebenfalls auf dem 1.8-Liter-Aggregat mit der internen Bezeichnung EA 888 basiert, welches im Shanghai-VW Lavando in China verbaut wird und für das Kundensportmodell auf 1.620 Kubikzentimeter runtergebüchst wurde, auf die hausinterne Grätsche reagiert. Doch nicht nur Skoda wird bis zum Marktstart der neuen Wettbewerbsmodelle von VW und Citroën nachrüsten.

Der Hyundai i20 R5 wird im Sommer zwei Jahre alt. Spätestens dann sollten die ersten fünf Joker gezogen sein, sonst verfallen sie ungenutzt. Noch spannender dürfte sein, wie die Kundensportkönige von M-Sport reagieren. Im Juli 2018 wird der über 250 Mal verkaufte Fiesta R5 fünf Jahre alt. Nachdem es beim WRC-Projekt wieder mehr Unterstützung von Ford gibt, könnte es gut möglich sein, dass es zum überfälligen Wechsel auf das neue Fiesta-Modell kommt. Allerdings ist dafür eine komplett neue Homologation erforderlich.