M-Sport bekommt mehr Hilfe aus Amerika

Das Weltmeister-Team von M-Sport kann im kommenden Jahr auf mehr technische Unterstützung durch Ford Performance setzen. Diese Hilfe ist dringend nötig, um erneut um den Titel kämpfen zu können.

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  • Die Aerodynamik des Fiesta WRC soll mit Hilfe von Ford Performance verbessert werden

Das Weltmeister-Team von M-Sport kann im kommenden Jahr auf mehr technische Unterstützung durch Ford Performance setzen. Diese Hilfe ist dringend nötig, um erneut um den Titel kämpfen zu können.

Schon immer war M-Sport gut darin, ein neues Rallyeauto zu entwickeln. Das bestätigte sich auch durch den Ford Fiesta WRC 2017, mit dem Sebastien Ogier die Weltmeisterschaft gewinnen konnte. 

Doch das im Vergleich zur Hersteller-Konkurrenz geringere Budget, verhinderte in der Vergangenheit wichtige Weiterentwicklungen und Testfahrten, M-Sport fiel zurück und war nicht mehr konkurrenzfähig.

Dieser Ablauf soll sich im kommenden Jahr nicht mehr wiederholen, denn M-Sport-Chef Malcolm Wilson sicherte sich mehr Hilfe durch Ford Performance und konnte dadurch Sebastien Ogier zum Bleiben bewegen. Der Franzose hatte eine weitere Saison bei M-Sport von mehr Unterstützung durch einen Hersteller abhängig gemacht und konnte mit Ford-Performance-Chef Mark Rushbrook während der Wales Rally GB darüber sprechen.

„Ohne Frage hatten wir großartige technische Unterstützung durch Ford Europa und wir dürfen nicht vergessen, dass wir ein Auto einsetzen durften, dass erst im Mai in den Verkauf ging. Aber jetzt bekommen wir Hilfe aus Amerika, wo wirklich wichtige Arbeit an der Aerodynamik geleistet wird und diese Unterstützung hat einen unschätzbaren Wert für uns“, erklärte Malcolm Wilson gegenüber Motorsport News.

M-Sport will im März einen überarbeiteten Fiesta WRC vorstellen, Hyundai und Toyota starten bereits mit einigen Änderungen an der Aerodynamik in die neue Saison, die traditionell mit der Rallye Monte Carlo (25. bis 28. Januar) beginnt.