Saba setzt sich gegen Ligato durch

Beim CODASUR-Saisonfinale in Uruguay ging es spannend zu und die Meisterschaftsanwärter haderten mit zahlreichen Problemen. Am Ende feierte der mit Getriebeproblemen ausgefallene Gustavo Saba den fünften Titel in der Südamerikanischen Meisterschaft.

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Beim CODASUR-Saisonfinale in Uruguay ging es spannend zu und die Meisterschaftsanwärter haderten mit zahlreichen Problemen. Am Ende feierte der mit Getriebeproblemen ausgefallene Gustavo Saba den fünften Titel in der Südamerikanischen Meisterschaft.

Mit einem Zähler Rückstand auf den CODASUR-Meisterschaftsführenden Gustavo Saba reiste Marcos Ligato (beide Skoda Fabia R5) zur Rally del Atlántico in Uruguay an. Und der Argentinier ging ambitioniert zu Werke, nach einem Ausrutscher in der Qualifikationsprüfung mussten die Mechaniker von Saba Competición erst einmal einige Überstunden einlegen, um Ligato zur Auftaktprüfung am Freitagabend wieder ein funktionsfähiges Auto hinstellen zu können.

Der ehemalige PWRC-Starter bedankte sich mit der schnellsten Zeit in der Auftaktprüfung und konnte am darauffolgenden Tag mit zwei weiteren Bestzeiten glänzen. Doch Gustavo Saba trumpfte anschließend mit vier Bestzeiten auf und sicherte sich dank des Sieges in der Tageswertung die ersten Bonuspunkte.

Mehr Zähler sollten beide Hauptprotagonisten beim CODASUR-Saisonfinale nicht mehr einfahren, denn Saba haderte mit Getriebeproblemen und musste sein Einsatzgerät vorzeitig abstellen. Somit war der Weg frei für Marcos Ligato, doch auch der Besitzer des Tango Rally Team in der Argentinischen Meisterschaft sollte in der vorletzten Prüfung mit erheblichen Problemen zu kämpfen haben.

Ein Zeitverlust von 25 Minuten und zusätzlich eine Zeitstrafe bedeutete letztendlich eine Platzierung außerhalb der Top 10 und für Gustavo Saba somit den fünften Titelgewinn in der Südamerikanischen Rallye Meisterschaft. Den Gesamtsieg holte Miguel Zaldivar (Skoda Fabia R5) mit 2:34,7 Minuten Vorsprung auf Guzmán Rivero, gefolgt von Roberto Saba (beide Mitsubishi Lancer Evo X). Den Titel in Uruguay sicherte sich Guillermo Arrieta (Mitsubishi Lancer Evo IX), der Gesamt-Neunter wurde.

Endstand Rally del Atlántico 2017:
01. M. Zaldivar/E. Galindo (Skoda Fabia R5) 2:16:22,6
02. G. Rivero/F. Vita (Mitsubishi Lancer Evo X) +2:34,7
03. R. Saba/C. Ocampo (Mitsubishi Lancer Evo X) +4:55,7
04. S. Cigiuti/S. González (Mitsubishi Lancer Evo IX) +5:04,3
05. E. Pereira/A. Piñeiro (Mitsubishi Lancer Evo X) +6:20,5
06. A. D'Agostini/J. Montero (Volkswagen Gol MR) +7:44,7
07. E. Peredo/J. Díaz (Mitsubishi Lancer Evo X) +19:45,4
08. M. Zaldivar Jr/V. Aguilera (Citroën DS3 R3T Max) +20:44,9
09. G. Arrieta/F. Arrieta (Mitsubishi Lancer Evo IX) +22:44,5
10. A. Devoto/F. Miraballes (Honda Civic) +24:27,5