FIA will auf WRC Trophy verzichten

Erneut wird es Veränderungen in der Rallye-Weltmeisterschaft geben. Die FIA will die WRC Trophy nicht fortsetzen und Privatiers den Einsatz von World Rally Cars 2017 erlauben.

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Erneut wird es Veränderungen in der Rallye-Weltmeisterschaft geben. Die FIA will die WRC Trophy nicht fortsetzen und Privatiers den Einsatz von World Rally Cars 2017 erlauben.

Wie wenig Wert die FIA selbst auf die WRC Trophy legt, zeigte sich in Wales. Citroën-Pilot Jourdan Serderidis entschied die neue Meisterschaft zu seinen Gunsten, fand aber keinerlei Beachtung. Das verwundert wenig, denn der 53-jährige war in dieser Saison quasi Alleinunterhalter in dieser Serie, die ansonsten auf wenig Gegenliebe bei den Aktiven stieß. Die FIA will deshalb einen schnellen Schlussstrich ziehen und die WRC Trophy auf der nächsten Sitzung des Weltrats beerdigen. 

Im Gegenzug dürfen Privatiers im kommenden Jahr auch ohne die Erlaubnis der Hersteller einen WRC 2017 einsetzen. Serderidis zeigte bereits einen Citroën C3 WRC in seiner persönlichen Beklebung und will damit die Rallye Deutschland bestreiten.

Veränderungen gibt es auch in der WRC2. Die Idee der drei vorgeschriebenen Läufe, an den alle eingeschriebenen Fahrer teilnehmen müssen, hat sich scheinbar nicht bewährt und wird wieder abgeschafft. Auch bei der Reifenwahl gibt es künftig wieder mehr Freiheiten, in dieser Saison durften auf R5-Autos nur Michelin-, oder DMACK-Reifen benutzt werden. Diese Beschränkung entfällt ab dem kommenden Jahr. Die im Shakedown verwendeten Reifen zählen nicht mehr zum beschränkten Kontingent, mit denen die Fahrer bei einem WM-Lauf zurechtkommen müssen.