Matton: „Für Loeb stehen die Türen offen“

In Kürze wird Sebastien Loeb den Citroën C3 WRC auf Schotter testen. Anschließend will sich der Rekord-Weltmeister entscheiden, ob er im kommenden Jahren ausgewählte WM-Läufe bestreitet.

  • Sebastien Loeb und Beifahrer Daniel Elena könnten 2018 wieder mehr mit Citroen-Teamchef Yves Matton zu tun haben

In Kürze wird Sebastien Loeb den Citroën C3 WRC auf Schotter testen. Anschließend will sich der Rekord-Weltmeister entscheiden, ob er im kommenden Jahren ausgewählte WM-Läufe bestreitet.

Spannende Wochen liegen hinter und vor Citroën-Teamchef Yves Matton. Zum einen bemüht sich der Belgier intensiv darum, Sebastien Ogier als künftigen Werksfahrer zu verpflichten und seine Mannschaft so aufzustellen, dass man 2018 den hohen Erwartungen gerecht werden kann. Zum anderen hat Matton alle Hände voll zu tun, Sebastien Loeb den roten Teppich auszurollen, denn der Rekord-Weltmeister möchte offenbar wieder ein paar WM-Läufe bestreiten.

Nach einem Gespräch mit PSA-Konzernchef Carlos Tavares wurde Loeb ein erster Test im Citroën C3 WRC ermöglicht, in Kürze wird die zweite Ausfahrt erfolgen, dieses Mal geht es auf Schotter zur Sache. Anschließend will sich Loeb äußern, ob und wo er im kommenden Jahr antreten wird. „Die Türen stehen für ihn offen“, sagte Matton. „Die Entscheidung liegt aber ganz bei ihm.“

Loeb und Ogier wieder zusammen in einem Team? Diese Aussicht sorgt für Begeisterung in Frankreich und macht die bislang verkorkste Saison fast vergessen. Während sich Loeb mit seiner Entscheidung noch Zeit lassen kann, müssen in Sachen Ogier Nägel mit Köpfen gemacht werden. „Bis Ende September wollen wir Klarheit haben, aber natürlich sind wir nicht die einzigen, die sich um ihn bemühen“, so Matton, der allerdings offen ließ, ob man beim anstehenden WM-Lauf in Spanien (6. bis 8. Oktober) die Verpflichtung von Ogier verkünden wird. 

Möglicherweise ziehen sich die Verhandlungen auch noch länger hin, denn nachdem man Andreas Mikkelsen zu Hyundai gehen ließ, gibt es für Citroën nur noch die Option ‚Ogier’, wenn es um einen Top-Fahrer geht, der in der Lage ist, um den WM-Titel zu kämpfen. Kris Meeke konnte diese Hoffnungen in dieser Saison nicht erfüllen. Allerdings wird der Nordire noch einmal eine Chance in der zweiten Reihe bekommen. „Er hat für 2018 einen gültigen Vertrag und in diesem steht, dass er alle Läufe bestreiten wird“, so Matton.