M-Sport gibt Bemühungen um Ogier nicht auf

Nachdem Citroën-Teamchef Yves Matton klar gemacht hat, dass er 2018 unbedingt Sebastien Ogier als Fahrer haben will, gerät M-Sport noch weiter unter Druck.

Nachdem Citroën-Teamchef Yves Matton klar gemacht hat, dass er 2018 unbedingt Sebastien Ogier als Fahrer haben will, gerät M-Sport noch weiter unter Druck.

Die Katze ist aus dem Sack. Citroën ließ Andreas Mikkelsen zu Hyundai ziehen, weil man sich nur einen Topfahrer leisten kann und alle Bemühungen auf Sebastien Ogier konzentriert. Der Ball liegt nun beim Weltmeister, der sich bis Ende des Monats entscheiden will, bei wem er 2018 anheuert. 

Citroën-Teamchef Yves Matton hat durch seine Aussage über die Verhandlungen mit Ogier noch mehr Druck auf den Kessel von M-Sport-Chef Malcolm Wilson gebracht. Der Engländer bemüht sich mit allen Kräften darum, Ogier in den eigenen Reihen zu halten. Doch der Franzose verlangt künftig eine Werksunterstützung, damit auch sichergestellt ist, dass M-Sport die notwendige Weiterentwicklung des Ford Fiesta WRC schultern kann. Bislang stößt Wilson bei der Ford-Konzernzentrale jedoch auf taube Ohren.

Noch bleiben M-Sport ein paar Tage, um Ogier vom Bleiben zu überzeugen, auch Ott Tänak und Elfyn Evans sollen weiterhin im Ford Fiesta WRC sitzen. „Wir wollen unsere drei Fahrer im kommenden Jahr gerne behalten und stehen diesbezüglich in Verhandlungen mit ihnen“ sagte Wilson. „Die Zeit wird zeigen, ob es uns gelungen ist. Im Moment gilt unsere volle Konzentration den letzten drei WM-Läufen der diesjährigen Saison.“ 

M-Sport hat die einmalige Chance, als Privatteam beide WM-Titel zu holen. Sebastien Ogier übernahm in Deutschland wieder die Führung in der Fahrerwertung und bei den Herstellern konnte man sich noch deutlicher von Hyundai absetzen.