Citroën: Wir wollen Ogier

Alle Zeichen stehen auf eine Rückkehr von Sebastien Ogier zu Citroën. Das bestätigte nun auch Teamchef Yves Matton. Entsprechende Gespräche sind weit fortgeschritten.

  • Sebastien Ogier könnte 2018 wieder Citroen-Fahrer sein

Alle Zeichen stehen auf eine Rückkehr von Sebastien Ogier zu Citroën. Das bestätigte nun auch Teamchef Yves Matton. Entsprechende Gespräche sind weit fortgeschritten.

Im November 2011 bestritt Sebastien Ogier seine letzte Rallye als Citroën-Fahrer. Anschließend wechselte er zu Volkswagen und war Teil einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Nach dem überraschenden Ausstieg der Wolfsburger wurde sich Ogier mit Malcolm Wilson einig und sorgt dafür, dass M-Sport um den Herstellertitel kämpfen kann. Doch die Ehe mit den Engländern wird nur von kurzer Dauer sein, die Zeichen stehen auf Abschied: Citroën bemüht sich intensiv um eine Rückkehr von Ogier, den man vom Junior bis zum WM-Star aufgebaut hatte.

„Er genießt bei uns oberste Priorität“, verriet Teamchef Yves Matton und bestätigte, dass entsprechende Verhandlungen laufen und weit fortgeschritten sind. „Unser Ziel ist es, ihn wieder zu verpflichten.“   

Um Platz für Ogier zu schaffen und das begrenzte Budget nicht zu sprengen, verzichtete Citroën auf eine Verpflichtung von Andreas Mikkelsen, den man zu Hyundai ziehen ließ. „Andreas war eine Option, die wir berücksichtigt hatten, als wir an unserer Fahreraufstellung für 2018 gearbeitet haben. Als es aber um eine endgültige Entscheidung ging, haben wir beschlossen, sie nicht weiterzuverfolgen.“ 

Kommt Loeb auch zurück?

Ein weiterer Sebastien könnte ebenfalls sein Comeback im Citroën feiern. In Kürze wird Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb den C3 WRC auf Schotter testen und anschließend entscheiden, ob er tatsächlich 2018 ausgesuchte WM-Läufe bestreiten wird. Ein Traum der Fans erfüllt sich allerdings nicht: Wegen der Überschneidung mit der Dakar wird Loeb nicht an der Rallye Monte Carlo teilnehmen können.