Rallye Deutschland: Helden im Hintergrund

Ohne sie würde es nicht gehen. Rund 2.000 ehrenamtliche Helfer ermöglichen die Durchführung der Rallye Deutschland.

Ohne sie würde es nicht gehen. Rund 2.000 ehrenamtliche Helfer ermöglichen die Durchführung der Rallye Deutschland.

ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk bringt es auf den Punkt: „Ohne das ehrenamtliche Engagement von mehr als 2.000 Sportwarten und weiteren 1.000 Helfern wäre dieser WM-Lauf nicht durchführbar. Es zeigt einmal mehr, wie wichtig ehrenamtliche Tätigkeiten in Deutschland sind, um so eine Großveranstaltung auf die Beine zu stellen.“

Kernaufgaben der Sportwarte ist die Absicherung von Strecken- und Zuschauerbereichen. Auf den insgesamt 21 Wertungsprüfungen der diesjährigen Rallye Deutschland gilt es, insgesamt über 309 Kilometer im Blick zu haben. Bei langen Prüfungen, wie der berühmt-berüchtigten WP ‚Panzerplatte’ mit knapp 42 Kilometern, sind dabei bis zu 300 Sportwarte gleichzeitig im Einsatz, was für die Planungsteams eine große logistische Aufgabe darstellt.

Die engmaschige Besetzung der Wertungsprüfungen mit Sportwarten dient auch einer möglichst schnellen und effektiven Kommunikation. Während einer WP melden sie sofort alle Unregelmäßigkeiten an die Rallye-Leitstelle. Bei einem Unfall funken sie Unterstützung herbei, leisten ggf. Erste Hilfe und sichern die Strecke für nachfolgende Fahrzeuge. Sportwarte, die für die Zuschauerzonen verantwortlich sind, achten insbesondere auf die genaue Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Dabei arbeiten sie stets im Team, das heißt, es sind immer mindestens zwei Sportwarte gemeinsam an einem Posten eingesetzt.

Die Sportwarte – wie auch die WP-Leiter – stammen zum Großteil aus ADAC Ortsclubs. Wie in den Vorjahren werden sie auch 2017 aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen. Auch aus dem benachbarten Ausland kommt Unterstützung. Voraussetzung für einen Einsatz bei der Rallye Deutschland ist – neben der Sportwart-Ausbildung – die Teilnahme an einer Schulung für die besonderen Anforderungen eines WM-Laufs. Aus den Ortsclubs des ADAC rekrutieren sich auch die ehrenamtlichen WP-Teams, in deren Aufgabenbereich der Auf- und Abbau der Prüfungen mit allen Absperrungen, Sicherungen und Ausschilderungen fällt.

„Die Sportwarte sind die ‚heimlichen Helden’ jeder Motorsportveranstaltung. Das gilt insbesondere für einen WM-Lauf wie die Rallye Deutschland mit seiner komplexen Organisation. Beim ADAC legen wir daher höchsten Wert auf eine intensive Schulung und Vorbereitung unserer Sportwarte“, sagte Rallye-Leiter Friedhelm Kissel.

Zum Engagement der mehr als 2.000 Sportwarte aus den ADAC Ortsclubs gesellt sich die ehrenamtliche Arbeit von rund 1.000 weiteren Helfern, die zum Beispiel bei der Einrichtung von Zuschauerbereichen und Parkplätzen, beim Verkauf von Tickets und Programmheften oder bei der Verpflegung der Rallye-Zuschauer in Aktion sind.

Rallye-Pässe und Tagestickets im Vorverkauf

Neben dem Rallye-Pass für alle vier Tage können Besucher auch Tickets für einzelne Rallye-Tage (Freitag, Samstag oder Sonntag) im Vorverkauf erwerben. Am jeweiligen Gültigkeitstag ermöglichen sie den Zugang zu den Zuschauerbereichen aller Wertungsprüfungen sowie zum Servicepark der ADAC Rallye Deutschland. Erstmals sind die Tickets auch als [email protected] Versionen verfügbar, die nach dem Kauf selbst ausgedruckt und während der Veranstaltung vor Ort gegen Rallye-Pässe bzw. Tagestickets getauscht werden können. Der offizielle Ticket-Shop ist im Internet unter www.adac.de/rallye-deutschland (Rubrik: Tickets) erreichbar. 

Vorbesteller profitieren von ermäßigten Preisen und einem attraktiven Paketangebot, bei dem das offizielle ADAC Rallye Deutschland Magazin inbegriffen ist. Wie im Vorjahr beträgt der Preis für das Rallye-Pass-Paket im Vorverkauf 70 Euro (für ADAC Mitglieder 65 Euro). Das Tagesticket ist zum Preis von 35 Euro ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.