Hyundai-Probleme: Filter war schuld

Am ersten Tag der Rallye Mexiko herrschte bei Hyundai Alarmstufe rot. Alle drei Fahrer klagten über Zündaussetzer und fielen aussichtslos zurück. Ursache des Problems: Ein zu feinmaschiger Filter.

  • In Mexiko litten die i20 WRC an Verstopfungen

Am ersten Tag der Rallye Mexiko herrschte bei Hyundai Alarmstufe rot. Alle drei Fahrer klagten über Zündaussetzer und fielen aussichtslos zurück. Ursache des Problems: Ein zu feinmaschiger Filter.

Das Potenzial seines Hyundai i20 WRC konnte Thierry Neuville in Mexiko erneut nicht nutzen. Der Belgier wurde nicht nur Opfer der allseits um sich greifende Überhitzung von Motoren, ihn plagten auch Zündaussetzer des 1,6-Turbo-Vierzylinders. Weil das gleiche Problem auch seine beiden Teamkollegen Dani Sordo und Hayden Paddon ausbremste, herrschte gewaltige Nervosität im Lager der Koreaner.

Ursache des Problems war ein zu feinmaschiger Filter in der Benzinzufuhr vom Tank zum Motor. Das Teil verstopfte und der Direkteinspritzer konnte nicht mehr die normalerweise benötigten 180 bar Einspritzdruck aufbauen. Es kam zu Aussetzern.

„Dieses Problem war vorher noch nie aufgetreten“, ärgerte sich Teamchef Michel Nandan, der seine Mechaniker umgehend anwies, am Freitagabend die Tanks zu öffnen und neben den Filtern auch die Benzinpumpe zu wechseln.“

Obwohl dadurch die Probleme gelöst wurden, war der Zug an der Spitze längst abgefahren. Immerhin erreicht Neuville mit dem dritten Platz seine erste Podiumsplatzierung in diesem Jahr. „Ich bleibe zuversichtlich, dass wir unseren Rhythmus finden werden und schon bald den ersten Sieg für den Hyundai i20 WRC Coupe einfahren werden“, hofft Nandan.