Loeb siegt auch in Argentinien

Weltmeister Sebastien Loeb setzt seine Siegesserie fort und wiederholt den Vorjahreserfolg. In Argentinien strich der Franzose nun seinen vierten Erfolg in Folge ein.

  • OHNE GEGNER: Loeb ist in der WM zur Zeit nicht zu stoppen

Weltmeister Sebastien Loeb setzt seine Siegesserie fort und wiederholt den Vorjahreserfolg. In Argentinien strich der Franzose nun seinen vierten Erfolg in Folge ein.

Bei den Gegnern herrschte das Prinzip Hoffnung. Nach seinen Siegen auf Asphalt, hoffte die Konkurrenz, auf den argentinischen Schotterpisten Sebastien Loeb endlich stoppen zu können. Doch bereits am ersten Tag übernahm der Weltmeister das Zepter und gab seine Führung bis ins Ziel nicht mehr ab.

 

Nur fünf Bestzeiten reichten dem Franzosen aus, um den vierten Sieg in Folge perfekt zu machen. Gleichzeitig war es der 24. Erfolg des Citroen-Duos in der Rallye-Weltmeisterschaft und Beifahrer Daniel Elena zog somit gleich mit Luis Moya, dem bisher erfolgreichsten Co-Piloten.

 

Mit 44.6 Sekunden Rückstand erreichte Petter Solberg das Ziel in Argentinien, ohne die Probleme am ersten Tag wäre sicherlich ein spannenderes Finale zustande gekommen. Beim nächsten Event auf Sardinien verspricht sich der Norweger jedoch mehr und will den für längst fälligen Sieg einfahren.

 

Eine gute Performance präsentierte der Peugeot-Privatier Gigi Galli, der dem Druck von Manfred Stohl standhielt und den dritten Rang ins Ziel rettete. Der Österreicher setzte am letzten Tag zu einer Aufholjagd an und schnappte sich am Morgen zunächst Teamkollegen Henning Solberg. Doch auf den abschließenden Zuschauerprüfungen konnte Stohl keine Zeit mehr gut machen und musste sich knapp geschlagen geben.

 

Pech hatte Henning Solberg, der seinen Peugeot 307 WRC im Zweikampf mit Dani Sordo in der letzten Zuschauerprüfung mit einem Kupplungsdefekt abstellen musste. Dank dem SupeRally-Reglement wurde der Norweger noch als Gesamt-Siebenter gewertet. Fünfter wurde der junge Spanier Dani Sordo, der sich mit 3.6 Sekunden gegen Chris Atkinson durchsetzen konnte. Den letzten Punkt für die Fahrerwertung sicherte sich Stobart-Pilot Matthew Wilson.

 

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