Carlos Sainz: "Wir müssen uns deutlich steigern."

Trotz des Sieges bei der Rallye Argentinien fordert der Spanier weitere Verbesserungen am Focus WRC. Unterdessen mehren sich die Gerüchte um einen möglichen Teamwechsel.

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Trotz des Sieges bei der Rallye Argentinien fordert der Spanier weitere Verbesserungen am Focus WRC. Unterdessen mehren sich die Gerüchte um einen möglichen Teamwechsel.

"Mit der Art des Sieges kann keiner von uns zufrieden sein. Wir müssen jetzt unbedingt einen deutlichen Schritt nach vorne machen, um im Kampf gegen Peugeot und Tommi bestehen zu können", richtet Carlos Sainz deutliche Worte an sein Team. Nur durch die Disqualifikation der beiden bis ins Ziel dominierenden Peugeots von Marcus Grönholm und RIchard Burns, konnte der Spanier seinen ersten Saisonsieg feiern.

 

"Wir werden in der nächsten Woche weiter testen und hoffentlich weiteren Speed finden. Es ist zur Zeit nicht einfach gegen die Peugeots anzutreten, da kann jede Motivationshilfe uns nach vorne bringen", kommentierte Sainz, der in Argentinien seinen 24. Erfolg in der Weltmeisterschaft einfahren konnte und damit in der Rekordstatistik zu Tommi Mäkinen aufschließen konnte.

 

Unterdessen nehmen die Gerüchte um einen möglichen Wechsel des Spaniers zur Konkurrenz von Citroen nicht ab. Bei den Franzosen steht nicht nur Sainz hoch im Kurs, sondern auch dessen Teamkollege Colin McRae. "Beide sind erfahrene Piloten, die für uns natürlich interessant sind", erklärte Citroen-Teamchef Guy Frequelin jetzt gegenüber dem britischen Magazin 'rallyXS'.

 

Die Franzosen werden 2003 ihre erste komplette WM-Saison bestreiten und sind derzeit auf der Suche nachen einem 'großen Fahrernamen'. Sowohl der Vertrag von McRae, als auch der von Sainz, laufen am Ende der Saison aus und beide Piloten machen eine Verlängerung bei Ford von der zukünftigen Leistungsfähigkeit des Focus WRC abhängig.