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Colin McRae bedankt sich bei Janne Tuohino.

Durch die absichtlich eingehandelte Zeistrafe rutschte der Finne in der Gesamtwertung aus den Punkterängen und schenkte damit McRae einen Zähler.

Janne Tuohino

Colin McRae versuchte am letzten Tag zwar alles, um aus eigener Kraft in die Punkteränge zu fahren, doch ein Dreher auf der letzten Prüfung kostete wertvolle Sekunden: "Wir haben alles gegeben, leider haben wir es aus eigener Kraft nicht in die Punkteränge geschafft.", erklärte der Schotte im Ziel.

 

Trotz toller Aufholjagd gelang es McRae nicht, seinen jüngeren Bruder Alister im Mitsubishi Lancer Evolution noch einzuholen. Am Ende trennten den Schotten im Ziel nur 0.8 Sekunden von einem Punkterang.

 

Der fünftplatzierte Janne Tuohino, der in einem vom M-Sport-Team eingesetzten Focus WRC eine sehr gute Leistung während der Rallye zeigte, verließ daraufhin die letzte Servicezone absichtlich um eine Minute zu spät. Dadurch kassierte er die dafür vorgesehene 10-Sekunden-Strafe und rutschte auf Rang sieben in der Gesamtwertung zurück und die beiden McRae-Brüder um jeweils einen Platz nach oben.

 

."Was Janne gemacht hat war sehr großzügig.", erklärte Colin. "Dieser Punkt kann am Ende des Jahres sehr wichtig für uns sein. Aber, um ehrlich zu sein, ich bin enttäuscht. Ich war vor dem Start wirklich überzeugt, dass ich gewinnen kann, aber wir haben am Samstag über drei Minuten verloren als wir einen großen Stein trafen und unser Rad beschädigten."

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