WRC-Zukunft

Citroën: Kein vorzeitiger Ausstieg, aber auch kein Hybrid

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird Citroën verlieren, aber nicht wie gemutmaßt noch in diesem Jahr, sondern erst Ende 2020. So erklärte es PSA-Motorsport-Chef Jean-Marc Finot gegenüber französischen Medien.

Die Absage der Rallye Australien rückte die Diskussionen über die Zukunft des Citroën-Teams in den Mittelpunkt. Das Gerücht von einem vorzeitigen Ausstieg machte die Runde, befeuert auch durch einen möglichen Wechsel von Sebastien Ogier zu Toyota.

Die Citroën-Verantwortlichen gingen in Deckung und waren zu keiner Stellungnahme bereit, jetzt versuchte PSA-Motorsport-Chef Jean-Marc Finot die Lage etwas zu beruhigen.

„Die Vorbereitungen auf das nächste Jahr laufen. Es gibt keine Bestrebung das Programm vorzeitig zu beenden“, sagte Finot gegenüber französischen Medien. Allerdings schränkte Finot auch ein: „Wir werden nicht mehr dabei sein, wenn 2022 der Hybrid-Antrieb eingeführt wird. Unser WRC-Programm war auf fünf Jahre ausgelegt. Mit DS in der Formel E und Peugeot in der WEC kann PSA-Motorsport kein weiteres großes Projekt stemmen.“ 

Ob man das kommende Jahr wie vorgesehen mit Sebastien Ogier bestreitet, ließ Finot dagegen offen: „Wir diskutieren mit ihm über 2020.“

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