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Baldacci siegt in der JWRC

Zwei Jahre dauerte die Durststrecke des italienischen Fiat-Konzerns in der JWRC. Mirco Baldacci gewann auf Korsika vor Dani Sordo und Kosti Katajamäki.

<strong>Acht Punkte Vorsprung beim Titelkampf:</strong> Dani Sordo

Bei der Rallye San Remo 2003 konnte der italienische Konzern Fiat sich zuletzt in die Siegerliste der JWRC eintragen. Nach zweijähriger Dominanz von Renault, Citroën und Suzuki war es bei der Rallye de France-Tour de Corse wieder so weit. Damals wie heute hieß das Siegerduo Mirco Baldacci/Giovanni Bernacchini. Der Fahrer aus San Marino verwies den frisch gekürten spanischen Champion Dani Sordo mit 2:28.6 Minuten auf Rang zwei und den finnischen Titelträger Kosti Katajamäki auf die dritte Position.

 

Doch nicht der Fiat-Pilot gehörte zu den schnellsten Fahrern, sondern die Citroën-Youngster Dani Sordo und Kris Meeke. Alle Bestzeiten der ersten Etappe gingen auf das Konto des Sainz-Schützlings, der auch nach der Bestzeit von Baldacci in WP7 unangefochten die Führung behauptete. Zuvor leistete sich Kris Meeke einen Ausrutscher in der fünften Prüfung, der ihn Probleme mit der Lenkung und siebzehn Minuten Rückstand bescherte. Somit erbte Baldacci die zweite Position und sollte in der achten Prüfung noch mehr profitieren.

 

Probleme an der Elektrik zwangen Dani Sordo zur langsamen Fahrt durch die Prüfung, der Spanier fiel auf die vierte Position zurück und Mirco Baldacci übernahm die Führung. Diese ließ sich der Fiat-Werkspilot nicht mehr wegnehmen, Dani Sordo schaffte es noch sich auf die zweite Position vorzukämpfen und wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sichern. Mit acht Punkten Vorsprung auf den Suzuki-Piloten Guy Wilks reist der Citroën-Pilot nun zum Heimspiel an, wo er den zweiten Titel in dieser Saison feiern könnte.

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