WRC

Armin Kremer: Harte Herausforderung auf Sardinien

Sardinien verbinden viele mit einem Traumurlaub, doch auf Armin und Ella Kremer warten auf der größten Mittelmeerinsel unbarmherzige Schotterpisten und mögliche Wetterextremen von Hitze bis Starkregen. Zusätzlich muss das Skoda-Duo mit einem neuen Format in der Rallye-Weltmeisterschaft zurechtkommen.

Von wegen Urlaubsstimmung. Armin und Ella Kremer müssen in den kommenden Tagen eine besondere Herausforderung meistern. Die Rallye Sardinien - die nach Alghero an der sardischen Westküste zurückkehrt - gilt als einer der schwierigsten Läufe im gesamten Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Brütende Hitze und brutaler Schotter auf schmalen Pfaden bringen Mensch und Material regelmäßig an die Belastungsgrenze.

„Die Bedingungen sind alles andere als einfach“, blickt Armin Kremer voraus. „Aber wir wissen, was uns erwartet und sind entsprechend vorbereitet.“

Eine weitere Besonderheit der diesjährigen Rallye Sardinien ist ihr kompaktes Format, mit dem Veranstalter und WRC-Promoter einen Testlauf für die Zukunft starten. Der Shakedown findet erst am Freitagmorgen statt, anschließend geht es zu den ersten Wertungsprüfungen (WP). Am Samstag folgen acht weitere Wertungsabschnitte, ohne den üblichen Service zur Mittagszeit. „Diese Etappe wird sehr intensiv und man muss sich das Tempo gut einteilen, um keinen Schaden zu riskieren“, so Armin Kremer.

Damit nicht genug: Für das Finale am Sonntag sagen die Wetterfrösche heftige Niederschläge voraus. Dann verwandeln sich die Strecke in schlammige und rutschige Pisten. „Das dürfte für zusätzliche Spannung sorgen“, sagt Armin Kremer, der top vorbereitet in die Rallye startet. „Unser Test verlief sehr positiv. Der Skoda Fabia Rally2 lief ohne Probleme und wir sind gut eingestellt.“

Ähnlich sieht es Tochter und Beifahrerin Ella, die nach dem Pech in den Vorjahren vor allem einen Wunsch hat: „Durch den Sieg in Kroatien reisen wir mit Rückenwind an und wollen unsere Pechsträhne auf Sardinien endlich brechen.“

Neben Armin und Ella Kremer halten auch Fabio Schwarz (Ford) und Timo Weigert (Peugeot) die deutschen Fahnen im 81 Teilnehmer umfassenden Starterfeld hoch.

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