Gaßner guter Vierter

Araujo holt PWRC-Heimsieg

Armindo Araujo holt beim Heimspiel in Portugal den Sieg in der PWRC-Wertung und ließ sich vor großer Zuschauermenge feiern.

<strong>SUPERMAN?</strong> Armindo Araujo feiert seinen ersten PWRC-Sieg

Bei seinem Heimspiel holt der ehemalige portugiesische Champion Armindo Araujo den ersten Sieg seiner Karriere in der PWRC und ließ sich dementsprechend von mehr als 20.000 Zuschauern nach der Super Special im Algarve Stadion feiern. Möglich wurde der Erfolg im Gruppe N-Mitsubishi aufgrund der schnellen und konzentrierten Fahrt in den Prüfungen und das Ausfallpech der Konkurrenz.

 

Als ersten erwischte es den Landsmann Bernardo Sousa, der beim Shakedown im Fiat Abarth Grande Punto schwer verunfallte. Einen ebenso schweren Abflug verzeichnete der Meisterschaftsführende und Doppelsieger in dieser Saison Patrick Sandell. Der Schwede schied vorzeitig aus und auch der als erster in Führung gegangene Bruno Magalhaes musste seinen Peugeot 207 S2000 mit Motorproblemen noch am ersten Tag abstellen.

 

Am Samstag verteidigte Araujo die Führung und ließ keinen mehr an sich heran. „Nach dem enttäuschenden Ergebnis in Zypern, macht mich der Sieg hier in Portugal sehr glücklich“, freute sich der Mitsubishi-Pilot im Ziel. „Ich fühle mich sehr stolz oben auf dem Podium zu stehen und ich bin überzeugt, dass ich die besten Fans auf der ganzen Welt habe. Während der Rallye hab ich keine Fehler gemacht und das Auto lief fantastisch.“

 

Zweiter wurde der Tscheche Martin Prokop, der wie schon im Vorjahr auch diesmal ein Doppelprogramm mit Einsätzen in der JWRC bestreitet. Prokop ging als Dritter in den Abschlusstag, konnte sich jedoch 1,5 Sekunden an den jungen Norwegen Eyvind Brynildsen noch vor der Abschlussprüfung herankämpfen und schaffte es letztendlich noch auf die zweite Position.

 

Hinter dem Spitzentrio beenden Hermann Gaßner jr. und Beifahrerin Kathi Wüstenhagen die Rallye Portugal auf einem hervorragenden vierten Rang der Gruppe N-Wertung. Einmal mehr hieß es für den DRM-Auftaktsieger mit geringstem Aufwand das bestmögliche Ergebnis einzufahren, was bestens funktionierte. Das Mitsubishi-Duo erreichte das Ziel auf dem zwölften Gesamtrang und deklassierte die Sieger der Pirelli-Sichtung, die zum ersten Mal im aktuellen Mitsubishi antraten.

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