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ÖM: Führungswechsel - Sperrer vor Stohl

Nachdem auf der SP 8 sowohl das Ford WRC von Stohl, als auch das Peugeot WRC von Sperrer ziemlich stark beschädigt wurden, haben beide Piloten die SP 9 ohne Service passieren müssen.

Manfred Stohl

Auf SP9 fuhr dann Raphael Sperrer Bestzeit und konnte Stohl 19 Sekunden abnehmen, was auch zum Wechsel an der Spitze bei diesem zweiten Lauf zur T-Mobile Rallye Meisterschaft geführt hat. Der Abstand beträgt nun 15 Sekunden, 6 Prüfungen über 113 Kilometer sind noch zu fahren.

 

Stohl zu seinem Problem auf der SP 8:" Nach dem Start fühlte ich mich sehr wohl, wir hatten viel Grip und ich konnte sehr zügig fahren. Plötzlich in einer Rechtskurve war Eis, ich flog gegen die Böschung, der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Danach konnten wir die Fahrt fortsetzen. Durch den Unfall hat sich auch der Turboschlauch gelöst, so dass ich auf der SP 9 gegenüber Sperrer viel Zeit verloren habe."

 

Sperrer schilderte in der anschließenden Servicezone noch das Unfallgeschehen auf der SP 8: "Ich wollte eine Rechtskurve ca. 5 Kilometer nach dem Start passieren, plötzlich lag der Wagen von Stohl quer auf der Fahrbahn, auf dem Dach. Ich wollte trotz des Eises auf der Fahrbahn über eine Böschung ausweichen, hatte aber wenig Chancen, unser Auto überschlug sich ebenfalls und blieb so wie der Wagen von Stohl auf dem Dach liegen."

 

Beide WRC`S wurden durch die Unfälle ziemlich stark beschädigt, wurden dann in der Servicezone so gut es ging repariert und können so die Rallye fortsetzen.

 

Leader in Gruppe N ist weiter Harrach, bei den Diesel Stengg u. bei Fiat Trofeo Pichler. Für eine echte Überraschung sorgte der junge Gruppe N Pilot Rupert Schachinger, der auf der SP 9 sensationell die drittbeste Zeit noch vor Beppo Harrach herausfahren konnte. Trotzdem konnte Harrach sich in der Gesamtwertung auf Rang Drei nach vor schieben.

 

In der Dieselwertung konnte Willi Stengg seine Führung gegenüber Andreas Waldherr auf fast drei Minuten ausbauen, in der Fiat Stilo Trofeo führt Karin Pichler mit über 5 Minuten Vorsprung auf Lokalmatador Marcus Leeb.

 

Liebling der vielen Zuschauer ist der zweifache Sieger der Rallye Kris Rosenberger, der mit einem 10 Jahre alten Lancia Delta für die absolute Show sorgt und seinem Ziel sich unter die Top Zehn zu fahren immer näher kommt.

 

Der Stand nach neun von insgesamt 15 Sonderprüfungen:

 

1. Raphael Sperrer/ Per Carlsson A/S Peugeot WRC + 1:08,09 Stunden

2. Manfred Stohl/ Ilka Petrasko A Ford WRC + 15 Sekunden

3. Beppo Harrach/ Jutta Gebbert A Mitsubishi 1. GrpN + 3:24 Min.

4. Claudio de Cecco/ Sonia Borghese I/I Ford WRC + 3:32 Min.

5. Martin Zellhofer/ Franz Novotny A Mitsubishi 2.GrpN + 3:47 Min

6. Pierlorenzo Zanchi/ Dario Esposito I/I Toyota WRC + 4:25 Min

7. Rupert Schachinger/ Cathi Schmidt A Mitsubishi 3. GrpN + 4:59 Min

8. Fritz Waldherr/ Roman Sturm A Mitsubishi 4. GrpN + 5:17 Min

9. Walter Kovar/ Lamberta Kovar A Mitsubishi 5. GrpN + 5:19 Min

10. Kris Rosenberger/Sigi Schwarz A Lancia Delta + 5:21 Min

11.Willi Stengg/ Michi Moser A VW Golf 1.Diesel + 5:27 Min

12. Alfred Kramer/ Rene Patzl A Mitsubishi 6. GrpN + 5:37 Min

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