Rallye News

Hummermäßiges Gewinnspiel

Schwarz, breit, stark - so rollte Robby Gordons GM Hummer über die Strecken der Rallye Dakar 2007. Wir durften Platz nehmen.

<strong>ATTACKE:</strong> Wenn Roby kommt, heißt es schnell den Weg frei machen

Wo sonst, als im Land der unbegrenzten Möglichkeiten entstand das Urviech der Rallye Dakar. Der Hummer H3 von Robby Gordon ist schwarz, breit und stark und stellte dies unter anderem mit einem Etappensieg bei der Marathonhatz eindrucksvoll unter Beweis. Da die Amis sich quasi auch für die Erfinder des Marketings halten, lud uns der Boss himself zur exklusiven Ausfahrt ? im laufenden Wettbewerb versteht sich. Echt der Hummer!

 

Das Team des Kalifornier hat seine Wagenburg am Rande des Biwaks aufgeschlagen. Alle sind da, der Chef gut drauf. Schließlich hat er vor zwei Tagen die versammelte Dakar-Elite, inklusive den Werkswagen von Mitsubishi und VW, aber auch die X-raid BMWs und natürlich den Buggy-Konkurrenten Schlesser gebügelt. Ein sauberer Etappensieg, 494 Kilometer durchs offenen Gelände mit einem Schnitt von fast 140 Sachen. Respekt, selbst auf deutschen Autobahnen ist dies kaum machbar. Genau nach dem Geschmack von Gordon. Der cool: ?Flat out, ganz einfach. Mein Auto kann?s und ich sowieso. Hätten die mir in Marokko keinen schlechten Sprit gegeben, ich könnte hier ganz vorne dabei sein?. An Selbstbewusstsein mangelt es dem 38-Jährigen nur wenig. Warum auch. Er und sein Ungetüm sind die Attraktion im rasenden Zeltlager.

 

Jedenfalls sieht Gordon sein Dakar-Engagement auch als Business. Schließlich steht hinter dem Projekt eine geballte Ladung US-Power: Passend zum Auftritt wirbt der weltgrößte Bierbrauer Anheuser Bush auf dem Hummer erstmals außerhalb der neuen Welt für sein Powergetränk ?Monster Energy?. Noch wichtiger: General Motors steht nicht nur mit seiner Geländewagen-Marke Hummer, sondern zudem mit seinem geballten Rennmotoren-Know-how hinter dem Dakar-Projekt. So schickte GM mit Russ O?Blenes den hauseigenen Topspezialisten für das vielseitig verwendete Sechsliter-V8-Chevrolet Triebwerk aus der Corvette Z06 in die Wüste. O?Blenes genießt den ungewöhnlichen Trip.

 

Während seine Oberarme bis zu den Schultern im Rohrrahmen-Chassis stecken, um auch die in den Tiefen des Eigenbaus versteckten Filtern zu checken, erklärt er: ?Das Aggregat ist weitgehend identisch mit jenen der Trophy-Trucks bei der US-Bajas oder dem, welches die GT1-Klasse bei den 24-Stunden von Le Mans gewonnen hat. Klar müssen wir hier mit einem etwas anderen Programm für die elektronische Einspritzung fahren. Schon wegen der Problematik mit den unterschiedlichen Spritqualitäten oder der zum Teil heftigen Staubentwicklung. Zudem gibt?s da noch den 37mm-kleine Restrictor, ohne den unser Leben natürlich einfacher wäre.?

 

Qualm scheint jedoch genug in der Hütte. Sonst könnte Robby mit dem Zweieinhalb-Tonner kaum derart angasen. Ergo die Frage, wie viel Pferde denn im Heck des schwarzen Powerpackets scharren? Sofort wird O?Blenes einsilbig, zieht sich erst einmal zur Beratung mit Chef Gordon zurück und spricht danach von fairen 330 PS. ?O.k. vielleicht sind es auch ein paar mehr. Wer weiß das schon so genau?, macht zumindest Pilot Robby Zugeständnisse und kommentiert die von der Konkurrenz kolportierten 400 PS mit einem milden Lächeln. Auf zwanzig PS kommt es bei einem Drehmoment von weit über 500 Nm sowieso kaum an. Genauere Angaben sind auch hier nicht zu bekommen.

 

GEWINNSPIEL

"Welchen Platz belegte Robby Gordon bei der Dakar 2007?"

- Hauptreis: Einen Reifensatz Toyo Proxes R888 passend für Dein Auto

- Platz 2-5: DVD ?HUMMER ? Technik, Gelände, Emotion?

 

Schick Deine Antwort bis zum 31.03. an Rallye-Das Magazin, Abraham-Lincoln-Str. 17, 99423 Weimar, oder per email an [EMAIL][email protected][/EMAIL]

 

Den gesamten Fahrbericht gibt es in der aktuellen Ausgabe von "Rallye-Das Magazin": Hier erhältlich...

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