E-WRX

Manfred Stohls STARD elektrifiziert den Rallycross

Nachdem die geplante Elektro-Herstellermeisterschaft scheiterte, will es Rallycross-Promotor IMG auf eigene Faust probieren. Im Hintergrund sorgt Manfred Stohl mit seinem Unternehmen STARD für die technische Umsetzung.

Nun ist es auch offiziell: Die elektrische Zukunft des Rallycross entsteht in Österreich. Manfred Stohl gab heute bekannt, dass sein Unternehmen STARD Ausrüster des „projekt E“ ist, welches WRX-Promoter IMG vor einigen Wochen verkündet hat.

„Wir wollen Rallycross und weitere Motorsportkategorien durch die Einführung intelligenter, sowie teils einzigartiger Elektroantriebskonzepte und -systeme nachhaltig prägen“, sagte Stohl.

Nachdem die Entwicklungsarbeit weit vorangeschritten ist, sollen die Systeme in realen Testfahrten auf Herz und Nieren geprüft und die Ergebnisse mit den vorliegenden Ergebnissen von Prüfstandsläufen verglichen werden. Zu diesem Zweck hat STARD drei unterschiedliche Basisfahrzeuge ausgewählt, um ein breites Einsatzspektrum bereits zu Beginn des Projekts sicherzustellen.

„Rallycross ist eine sehr fordernde Umgebung. Um dort eine hohe Performance zu gewährleisten, ist es zwingend erforderlich ausgiebig relevante Erfahrungswerte zu besitzen, und daher die tatsächlichen Anforderungen zu verstehen“, sagte Stohl. „Zusätzlich zu unserem WRX-Projekt, welches wir seit 2015 intensiv betreiben, haben wir ein einzigartiges Entwicklungs- und Testprogramm zusammengestellt, um unsere neuesten Komponenten unter Einbezug von drei unterschiedlichen Fahrzeugmodellen zu erproben. Damit zielen darauf ab, von Beginn an maximale Flexibilität sowie Zuverlässigkeit unserer Produkte gewährleisten zu können.“

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