Wieder keine Einigung über elektrische Rallycross-WM

Nach dem Ende der Einschreibefrist steht fest: Die elektrische Rallycross-WM lässt weiter auf sich warten. Die von der FIA geforderten drei Hersteller fanden sich nicht.

Nach dem Ende der Einschreibefrist steht fest: Die elektrische Rallycross-WM lässt weiter auf sich warten. Die von der FIA geforderten drei Hersteller fanden sich nicht.

Die Zukunft der Rallycross-WM sollte ab 2020 elektrisch werden. Doch der erste Versuch, genügend Hersteller für diese Pläne zu gewinnen, schlug trotz eines großen Interesses im Vorjahr fehl. 

Was folgte war der Ausstieg der letzten verbliebenen Hersteller aus der WRX und der zweite Anlauf der FIA, bis zum 29. März die E-WRX unter Dach und Fach zu bringen. Dazu verlangte der Weltverband nur noch drei statt vier Marken und verschob die Einführung auf 2021.

Nach dem Ablauf der zweiten Frist ist allerdings klar: Vorerst wird es nichts aus den Plänen von FIA und WRX-Promoter IMG. Tatsächlich zeigten drei Hersteller Interesse an der E-WRX, aber lediglich Ford und Volkswagen waren bereit, sich zum genannten Termin einzuschreiben. 

Das Thema ist trotz des zweiten gescheiterten Versuchs aber nicht vom Tisch. In der kommenden Woche will die FIA verkünden, wie es weitergehen soll, denn in einem Punkt sind sich alle Beteiligen einig: Der Rallycross eignet sich mit seinen kurzen Rennen hervorragend für einen Elektroantrieb, allerdings muss das Vermarktungskonzept passen, damit sich die Investitionen der Hersteller rechnet. Hier ist WRX-Promoter IMG gefordert, der nun noch mehr in die Kritik gerät, weil er offenbar kein überzeugendes Konzept für die Zukunft präsentieren konnte.

Die Rallycross-WM 2019 beginnt am 6. April mit dem neuen Rennen in Abu Dhabi. Das Starterfeld besteht in diesem Jahr nur aus Privatteams.