Tavares: Keine Peugeot-Rückkehr in den Rallycross

Selbst wenn die angekündigte Elektro-Rallycross-WM in zwei Jahren zum Laufen gebracht werden soll, wird sich Peugeot nicht daran beteiligen. Etwaigen Gedankenspielen erteilte PSA-Konzernchef Carlos Tavares eine klare Absage.

  • PSA-Chef Carlos Tavares im Gespräch mit FIA-Präsident Jean Todt

Selbst wenn die angekündigte Elektro-Rallycross-WM in zwei Jahren zum Laufen gebracht werden soll, wird sich Peugeot nicht daran beteiligen. Etwaigen Gedankenspielen erteilte PSA-Konzernchef Carlos Tavares eine klare Absage.

Im Herbst zog Peugeot überraschend den Stecker aus dem Engagement in der Rallycross-WM. Zuvor war die Einführung der elektrischen WRX um ein Jahr verschoben wurde, nachdem sich Audi nicht zur neuen Serie bekennen wollte und man deshalb nicht die von der FIA geforderten Anzahl an Herstellern erreichte.

Wenige Wochen später legte Peugeot das WRX-Programm auf Eis. Der neue Fahrplan von WRX-Promoter IMG passe nicht mehr zu den eigenen Zielen in Sachen Elektromobilität hieß es aus Frankreich. Man hätte sich von Anfang nur in der WRX beteiligt, weil diese ab 2020 den Wechsel auf Elektroantrieb angestrebt hatte.

Auch deshalb hegten die zurückgelassenen Hersteller und Teams insgeheim die Hoffnung, dass sich Peugeot zur Elektro-WRX bekennen wird, wenn die IMG und die FIA einen erneuten Anlauf unternehmen, um Hersteller vom Konzept zu überzeugen, mit dem man nun ab 2021 glänzen möchte.

„Für uns ist das Thema erledigt“, stellte PSA-Konzernboss Carlos Tavares am Rande der Rallye Monte Carlo klar. „Das Team hat sich mittlerweile aufgelöst und die Mitarbeiter arbeiten in anderen Bereichen und an anderen Projekten. Wir haben keine Pläne, erneut im Rallycross anzutreten.“

Am 29. März endet die nächste Einschreibefrist für die Elektro-WRX. Bislang hat nur Volkswagen öffentlich Interesse daran verkündet.