Ekström zieht sich aus Rallycross-WM zurück

Die Rallycross-Weltmeisterschaft verliert ein weiteres Zugpferd. Ex-Weltmeister Mattias Ekström gab nach dem Rennen in Kapstadt seinen Rücktritt bekannt. Wie es mit seinem EKS-Team und den Audi S1 RX weitergeht, ist noch offen.

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Die Rallycross-Weltmeisterschaft verliert ein weiteres Zugpferd. Ex-Weltmeister Mattias Ekström gab nach dem Rennen in Kapstadt seinen Rücktritt bekannt. Wie es mit seinem EKS-Team und den Audi S1 RX weitergeht, ist noch offen.

„Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören“, mit diesen Worten verkündete Mattias Ekström am Sonntagnachmittag seinen Abschied aus der Rallycross-Weltmeisterschaft. „Ich hatte hier fünf großartige Jahre mit tollen Momenten und denke, es ist jetzt an der Zeit, das Kapitel abzuschließen und nach neuen Herausforderungen zu suchen.“ 

Der Abschied geschieht allerdings nicht ganz freiwillig, denn Ekström verlor Ende August die Werksunterstützung von Audi und ohne einen Hersteller im Rücken sah der Schwede wenig Sinn darin, mit seinem EKS-Team weiterhin in der Weltmeisterschaft anzutreten. Das hatte er in den vergangenen Wochen bereits mehrfach deutlich gemacht.  

„Wie es mit dem Team weitergeht? Das wissen wir noch nicht. Wie es mit den Autos weitergeht? Das wissen wir noch nicht“, so Ekström. „Vielleicht finden wir einen Weg, damit die Fahrzeuge weiterhin eingesetzt werden können, doch dafür brauchen wir noch etwas Zeit.“

Andreas Bakkerud erlebte diese Situation bereits vor zwölf Monaten, als Ken Block sein Team aus der Rallycross-WM abzog, nachdem ihm Ford die Unterstützung aufgekündigt hatte. Jetzt steht der Norweger erneut mit leeren Händen da, doch Ekström versprach seinem Fahrer und Teamkollegen: „Ich werde mich für ihn ganz stark machen.“