Ekström stellt neuen Audi S1 RX vor

Um Volkswagen wieder die Krone im Rallycross abzujagen, legt Audi kräftig nach. Mattias Ekström und sein neuer Teamkollege Andreas Bakkerud dürfen sich über viele Verbesserungen im neuen S1 RX freuen.

| Autor: 
  • EKS überarbeitet gemeinsam mit Audi den S1 RX deutlich

Um Volkswagen wieder die Krone im Rallycross abzujagen, legt Audi kräftig nach. Mattias Ekström und sein neuer Teamkollege Andreas Bakkerud dürfen sich über viele Verbesserungen im neuen S1 RX freuen.

Im vergangenen Jahr feierte Mattias Ekström mit vier Siegen den Vizeweltmeistertitel und seine Mannschaft ‚EKS‘ sicherte sich Rang drei in der Teamwertung. Auf dem Papier ein ordentlicher Erfolg, doch die Realität sah anders aus. Gegen die neue Konkurrenz von Volkswagen war man größtenteils chancenlos. 

Entsprechend intensiv ging es an die Entwicklung des neuen 'Audi S1 EKS RX' und Ekström bekam dafür deutlich mehr Hilfe aus Ingolstadt. „Wir sind vier Jahre lang mehr oder weniger mit denselben Autos gefahren. Nun haben wir zwei komplett neue aufgebaut, praktisch die zweite Generation unseres Siegerautos“, sagte Ekström.

Unter anderem erhielt der S1 ein neues Aerodynamik-Paket. „Diese Veränderungen sieht man auf den ersten Blick“, sagt Ekström. „Aber auch unter der Karosserie hat sich eine Menge getan. Wir haben einen deutlichen Schritt gemacht, die ersten Testfahrten verliefen vielversprechend. Im vergangenen Jahr sind wir als Gejagte in die Saison gestartet, nun sind wir die Jäger.“

Audi fährt auch die Unterstützung bei den Rennen hoch, bei allen zwölf WM-Läufen 2018 sind Mitarbeiter vor Ort, um EKS bei der Motorbetreuung zu helfen. Ekström selbst konzentriert sich ab sofort voll und ganz auf den Rallycross und beendete seine DTM-Karriere.  „Für mich persönlich ist das sehr positiv, denn die Doppelbelastung war schon enorm“, so der Schwede.

Mit Andreas Bakkerud hat Mattias Ekström zudem einen neuen Teamkollegen, der bereits erste Einsätze mit dem Team absolviert hat. „Für mich ging es in den vergangenen Wochen vor allem darum, mich so schnell wie möglich an den Audi zu gewöhnen, der doch etwas kürzer ist als die Autos, die ich bisher gefahren bin“, sagt der Norweger. „Der erste Eindruck ist super. Mich fasziniert auch die Arbeitsweise des Teams, das auf kleinste Details Wert legt, die am Ende den Unterschied ausmachen. Klar ist: Mattias ist nicht nur ein brillanter Fahrer, sondern auch ein exzellenter Techniker.“